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Die Ausstellung erzählt die Geschichte Dänisch-Westindiens von der Gründung der Kolonie im 17. Jahrhundert bis zum Ende ihrer wirtschaftlichen Blütezeit Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie beschreibt die Plantagen, Städte, Forts und Kirchen und berichtet von dem Reichtum, den die Kolonie dem dänischen Gesamtstaat bescherte. Gleichzeitig fragt die Ausstellung, was auf den heutigen US Virgin Islands von der dänischen Kolonialzeit übrig geblieben ist. 76 % der rund 100.000 Einwohner sind Afro-Kariben. Viele von ihnen stammen von Afrikanern ab, die während der dänischen Herrschaft aus Afrika hierher gebracht wurden, um als Sklaven auf den Zuckerplantagen zu arbeiten. Dieses gemeinsame afro-dänische Erbe ist auf den Inseln noch heute überall sichtbar. Die Ausstellung wurde vom Nationalmuseum Kopenhagen übernommen.