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Die Tierbildhauerei erlangte um die Jahrhundertwende eine Schlüsselposition als Experimentierfeld und Präsentationsform für die moderne Bildhauerkunst. Einer der bedeutendsten, wenngleich heute fast vergessenen, Tierbildhauer war der gebürtige Österreicher Anton Puchegger (1878-1917), der mit 27 Jahren nach Berlin übersiedelte. Im Zentrum seines Werks stand zu allen Zeiten das Tier, dem er durch intensives Studium im Zoologischen Garten nahe zu kommen suchte. Eigentlich als Holzbildhauer ausgebildet, arbeitete Puchegger auch mit Bronze, Stein, Keramik und Porzellan.
Eine repräsentative Auswahl von etwa 40 Werken dieses Künstlers kann nun erstmals in einer monographischen Ausstellung gezeigt werden.
Zur Ausstellung ist ein Katalog mit neuen Forschungsergebnissen erschienen.