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"Die Sklavenkassen Hamburgs und Lübeck und die hansische Solidarität des Gefangenenfreikaufs aus Nordafrika"

Wann?
Dienstag, 10.12.2019
Uhrzeit:
18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Wo genau?
Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, Lübeck (Lübecker Altstadt)
Kategorie:
Vorträge

Langbeschreibung

Innerhalb weniger Jahre gründeten Hamburg (1622/24) und Lübeck (1627/29), die Kernstädte der Hanse, sogenannte "Sklavenkassen". Diese waren öffentliche Pflichtversicherungen für die heimischen Seefahrer, die sich durch ihre Einzahlungen gegen die...

Vortrag im Rahmen der Wissenschaftsreihe "Handel, Geld und Poltik vom Mittelalter bis heute" und der Sonderausstellung "Störtebeker & Konsorten - Piraten der Hansezeit?"Innerhalb weniger Jahre gründeten Hamburg (1622/24) und Lübeck (1627/29), die Kernstädte der Hanse sogenannte "Sklavenkassen". Diese waren öffentliche Pflichtversicherungen für die heimischen Seefahrer, die sich durch ihre Einzahlungen gegen die Gefahr der Gefangenschaft in Nordafrika durch die muslimischen Korsaren der Barbareskenstaaten schützten. Beide Kassen bestanden bis ins 19. Jahrhundert und kauften insgesamt einige Tausend gefangengenommene Seeleute gegen Lösegeld aus Nordafrika frei. Wenig bekannt ist, dass diese Kassen auch eine "hansische" Dimension hatten. So halfen diese Kassen sich immer wieder gegenseitig und gaben auch Gelder für den Freikauf von Seeleuten der weiteren Hansestädte, die im Verlauf des 16. und 17. Jahrhunderts den Bund verlassen hatten. Im Vortrag von PD Dr. Magnus Ressel (Frankfurt/Main) werden die Sklavenkassen eingehend vorgestellt und die Spenden- und Freikaufssolidarität zwischen den Kernstädten und den weiteren Mitgliedern der alten Hanse als ein wichtiger Aspekt der späten Hansegeschichte herausgearbeitet.Dienstag, 08.10.2019, 18:00"Piratenbekämpfung? Beutestücke aus maritimer Gewalt und städtische Identität in Lübeck, Hamburg und Danzig (1427-1526)Vortrag von Philipp Höhn (Halle)Vortrag im Rahmen der Wissenschaftsreihe "Handel, Geld und Poltik vom Mittelalter bis heute" und der Sonderausstellung "Störtebeker & Konsorten - Piraten der Hansezeit?" Europäisches HansemuseumEvent als VCalendarBeschreibungWarum hängten die Lübecker und Hamburger Fahnen, die sie von Schiffen konkurrierender Gewaltakteure erbeutet hatten, in ihre Stadtkirchen? Warum ließ der Rat von Danzig in der Mitte der Marienkirche einen kostbaren Altar ausstellen, den der Danziger Ratsherr und Söldnerführer Paul Beneke kurz zuvor von einer Galeere der Medici gewaltsam weggenommen hatte? Solche Beutestücke zeigen, in welchem Maße Städte und Kaufleute gewaltsam handelten. Sie erzählen aber auch die Geschichte eines historischen Wandels, in dem Stadtgemeinden und Kaufmannsgenossenschaften sich zunehmend als Pirateriebekämpfer inszenierten und ihre Konkurrenten als angebliche "Piraten" und "Seeräuber" abwerteten. Dieser Wandel prägt unser Geschichtsbild bis heute - ihm wird in diesem Vortrag nachgegangen.Beginn: 18 UhrOrt: BeichthausEintritt frei, um Anmeldung unter invitation@hansemuseum.eu oder telefonisch unter 0451 80 90 99 0 wird gebeten.

Quelle

Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützliche GmbH
An der Untertrave 1
23552   Lübeck
Homepage:  www.hansemuseum.eu/language/de/
Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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