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SUMMARY:10. Saseler Sicherheitsgespräch: Forensik im Fokus
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ORGANIZER;CN=Sasel-Haus e.V.:MAILTO:info@saselhaus.de
LOCATION:Sasel-Haus (Großer Saal)\, Saseler Parkweg 3\, Hamburg (Wandsbek)
GEO:53.6546485;10.1103427
DESCRIPTION:\nDie Hamburger Rechtsmedizin und die Identifizierung von tause
 nden Toten und Gewaltopfern in Mexiko.\n\nWie sieht die reale Alltagsarbei
 t in der Rechtsmedizin abseits von Fernsehkrimis aus? Sie ist wissenschaft
 liche Präzisionsarbeit im Dienst der Menschenrechte und der Justiz - und 
 manchmal reicht ihr Impact um die halbe Welt.\n\nProf. Dr. Benjamin Ondrus
 chka berichtet über das breite Aufgabenspektrum des Instituts für Rechts
 medizin am Universitätsklinikum Hamburg (UKE). Neben der klassischen Aufk
 lärung von Straftaten und modernster Forschung steht das Hamburger Instit
 ut heute für forensische Expertise auf internationalem Spitzenniveau. Wie
  das konkret Leben und Schicksale beeinflusst\, zeigt ein aktuelles Projek
 t in Mexiko. In Mexiko gibt es aktuell über 130.000 Verschwundene ("Desap
 arecidos") und über 50.000 nicht identifizierte Tote\, viele davon Gewalt
 opfer der organisierten Kriminalität. Das Leid der seit Jahren suchenden 
 Mütter ("Madres buscadoras") nach ihren Angehörigen lässt sich nicht be
 schreiben.\nMaximilian Murck (in Sasel aufgewachsen) leitet das vom Bevöl
 kerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) durchgeführte und u.a. vom Au
 swärtigen Amt\, Norwegen und Kanada gefördertes Projekt\, das die mexika
 nische Regierung bei der Identifizierung der tausenden Leichen unterstütz
 t. Ein großer Meilenstein des Projekts basiert auf einer direkten Koopera
 tion mit der Hamburger Rechtsmedizin des UKEs: Durch den systematischen Ab
 gleich von Fingerabdrücken mit Hamburger Technologie gelang es zwischen J
 anuar 2023 und März 2026 bisher über 22.000 unbekannt Verstorbene in Mex
 iko erfolgreich zu identifizieren.\nIm 10. Saseler Sicherheitsgespräch be
 leuchten die Referenten\, wie diese transatlantische forensische Zusammena
 rbeit in der Praxis funktioniert und wie modernste Wissenschaft dazu beitr
 ägt\, den suchenden Müttern Gewissheit über den Verbleib ihrer Kinder u
 nd Angehörigen zu verschaffen.\nDie Referenten sind:\n\nProf. Dr. Benjami
 n Ondruschka\, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am UKE Hamburg\nM
 aximilian Murck\, Leiter des Projekts zur Identifizierung von Verschwunden
 en in Mexiko des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)\nModera
 tion: Dr. Manfred Murck\n\nDie Veranstaltung findet in Seminarraum 24 im 1
 . OG statt (barrierefrei).\nDer Eintritt ist frei.
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