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DESCRIPTION:\nDer Schriftsteller Stefan Zweig (1881-1942) beschrieb den Ver
 lust einer alten Welt in seinem Buch „Die Welt von gestern”. Im Vorwor
 t spricht er von „vulkanischen Erschütterungen" durch das Exil. Stets g
 ing es um\nexistentielle Fragen.\n\nDer Vortrag beschreibt „Exil"-Erfahr
 ungen nicht aus der Perspektive der Literatur. Aber diese ist hilfreich\, 
 um sich ein Bild von den Verwerfungen und Herausforderungen zu machen\, di
 e mit „Wissenschaft im Exil"\, vor allem während der Zeit zwischen 1933
  und 1945\, einhergingen – hier mit einer Schwerpunktsetzung in der Sozi
 ologie. „University in Exile“ steht nicht nur für die konkrete Chance
 \, an einer Institution gleichen Namens in den USA als Emigrant eine Wirku
 ngsstätte zu finden\, sondern vor allem für die Erfahrungen und Aneignun
 gen einer Wissenschaftskultur\, die nicht den bisherigen akademischen Werd
 egang bestimmte.\n\nZur Exil-Erfahrung gehört zudem das Schwanken zwische
 n Bleiben und Gehen. So wirkte sich die\nRückkehr an die Wirkungsstätte 
 der Vergangenheit auch als Kompass für die Zukunft einer Disziplin aus. D
 as wird am Wiederaufbau der Soziologie nach 1945 gezeigt.
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