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DTSTAMP:20260726T023059Z
SUMMARY:Podiumsdiskussion  "Künstlerische Praxis und Erinnerungskultur im 
 Stadtraum" - Gedächtnislücken #revisited
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ORGANIZER;CN=Hamburger Kunsthalle Stiftung öffentlichen Rechts:MAILTO:no-r
 eply@termine-regional.de
LOCATION:Hamburger Kunsthalle (Galerie der Gegenwart)\, Glockengießerwall 
 5\, Hamburg (Hamburg-Mitte)
GEO:53.5554289;10.0027456
DESCRIPTION:\nPodiumsgespräch und Publikumsdiskussion: "Künstlerische Pra
 xis und Erinnerungskultur im Stadtraum"\n\nImpuls von Joanna Warsza\, Reih
 e der Gegendenkmäler\, Stadtkuratorin Hamburg\n\nmit Ulf Aminde (Künstle
 r\, Berlin und Köln)\, Ayse Gülec (Kuratorin und Aktivistin\, Kassel)\,\
 n\nBritta Peters (Kuratorin\, Bochum)\, Okan Tasköprü (politischer Bildn
 er und Angehöriger\, HH)\,\n\nJoanna Warsza (Stadtkuratorin Hamburg) und 
 Dan Thy Nguyen (Moderation\, HH)\n\nim Anschluss: Führung mit Joanna Wars
 za in der Ausstellung FIRE am Mahnmal St. Nikolai\,\n\nWilly-Brandt-Str. 6
 0\, 20457 Hamburg (Für den Transit gern ein Fahrrad mitbringen.)\n\nDer A
 ustausch in der Hamburger Kunsthalle sowie die Führung und ein gemeinsame
 r Ausklang am Mahnmal St. Nikolai sind eine Kooperation mit Stadtkuratorin
  Hamburg\, Initiativprojekt der Behörde für Kunst und Medien der Freien 
 und Hansestadt Hamburg.\n\nAls temporäres Denkmal zu den Lücken der Aufk
 lärung im NSU-Komplex bringt das Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekt Ged
 ächtnislücken #revisited die Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt\, in
 sbesondere die des NSU\, für die Zeit vom 5. Juni bis 12. Juli 2026 in de
 n Hamburger Stadtraum und an andere Orte öffentlichen Sprechens. Neben ei
 ner stadtweiten Plakatierung an 300 Litfaßsäulen\, wird das erinnerungsk
 ulturelle Projekt auch in Magazinen wie Kunstforum International oder Hinz
  und Kunzt dem Publikum präsentiert. Die Absicht der Künstlerin Katharin
 a Kohl und der Kuratorin Nina Kalenbach ist es\, 25 Jahre nachdem Süleyma
 n Tasköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg-Bahrenfeld durch den NSU ermordet
  wurde und 15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU\, mit dem temporäre
 n Denkmal Gedächtnislücken #revisited einen Impuls zur Behebung der Lüc
 ken in der Aufklärung zum NSU-Komplex zu setzen und ein Stadtgespräch an
 zuregen. Dabei fragen Kalenbach und Kohl auch\, wo in der Stadt öffentlic
 her Raum für Erinnerungskultur ist und wer an diesen Orten zum Sprechen k
 ommt?\n\nDas nun dritte Podiumsgespräch mit Publikumsdiskussion ist Teil 
 dieses multidimensionalen Denkmalprojektes\, das online mit Webseite und S
 ocial Media\, analog mit Katharina Kohls Grafiken der Serie Gedächtnislü
 cken (2017-2018) auf Litfaßsäulen\, der Projektpräsenz in Magazinen sow
 ie im direkten Gespräch bei den Podiumsveranstaltungen\, einem Besuch des
  Kunst-Imbiss (K. Kohl/ DG. Reiß) oder bei einem der Ausstellungsspazierg
 änge einen stadtweiten Austausch anregt. Die Podiumsgäste zum Thema "Kü
 nstlerische Praxis und Erinnerungskultur im Stadtraum" bringen aus verschi
 edenen Perspektiven praktische Erfahrung in Möglichkeiten\, Wirkung und B
 edarfen von künstlerischen Projekten zu Anti-Rassismus und Erinnerungskul
 tur im Stadtraum mit.\n\nZu Gast sind: Der Künstler Ulf Aminde\, der das 
 Mahnmal an der Keupstraße in Köln für die Opfer des Nagelbombenattentat
 s entwarf\, harrt trotz Unterstützung durch die Initiative Herkesin Meyda
 ni - Platz für alle\, noch der Umsetzung. Die Kuratorin und Aktivistin Ay
 se Gülec\, die als Leiterin des Bereichs Community Liaison The Society of
  Friends of Halit als Teil von Parliament of Bodies für die Ausstellung u
 nd das öffentliche Programm der documenta 14 koordinierte. Die Kuratorin 
 Britta Peters\, die als künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr tem
 poräre künstlerische Praxis an öffentliche Plätze des Ruhrgebiets trä
 gt und mit verschiedenen Gruppen der jeweiligen Stadtgesellschaft kooperie
 rt\, um kunst-öffentlich Teilhabe im Stadtleben zu aktivieren. Der politi
 sche Bildner und Angehörige Okan Tasköprü\, der die Sicht Angehöriger 
 zu Fragen öffentlicher und privater Erinnerungs- und Gedenkkultur sowie d
 ie Zusammenarbeit mit Kunst- und Ausstellungsprojekten formulieren kann. J
 oanna Warsza\, Stadtkuratorin Hamburg\, die mit dem Ausstellungszyklus Fro
 m the Cosmos to the Commons und der Reihe Gegen-Denkmäler öffentlich die
  Stadtgesellschaft Hamburgs zur Auseinandersetzung um aktuelle Themen und 
 Wiederanschauung von erinnerungskulturellen Setzungen einlädt.\n\nModerie
 ren wird Dan Thy Nguyen\, der als künstlerischer Co-Leiter des Festivals 
 fluctoplasma sich für den Diskurs um Vielfalt und Diversität in der Hans
 estadt einsetzt.\n\nEine Veranstaltung von Gedächtnislücken #revisited -
  Ein temporäres Denkmal zu den Lücken der Aufklärung im NSU-Komplex\, 5
 . Juni bis 12. Juli 2026 - Ein Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekt von Nin
 a Kalenbach und Katharina Kohl https://gedaechtnis-luecken.de/
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