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SUMMARY:Vernissage "ORTSZEIT - Maurinmühle"
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ORGANIZER;CN=Kloster- und Stadtinformation Rehna:MAILTO:no-reply@termine-re
 gional.de
LOCATION:Kloster Rehna\, Kirchplatz 1A\, Rehna
GEO:53.7807906;11.0505674
DESCRIPTION:\nAusstellungseröffnung der Kunst- und Themenausstellung im Kl
 oster Rehna. Mit Grußworten des Bürgermeister\, des Leiters des Grenzhus
  Schlagsdorf und der Kuratori\n\n  Am 17. Mai 2026 um 16 Uhr wird die Auss
 tellung "ORTSZEIT - Maurinmühle" im Kloster Rehna eröffnet. Es ist die i
 nzwischen sechste Ausstellung zu Maurinmühle des ORTSZEITen-Kollektivs. N
 ach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Rehna Martin Reinin
 ghaus\, wird der Historiker und Leiter des Grenzhus Schlagsdorf\, Dr. Andr
 eas Wagner\, über die Bedeutung der künstlerischen Auseinandersetzung im
  Kontext der Erinnerungskultur sprechen. Anschließend wird Annette Czerny
 \, Leiterin des Kunstprojekts\, Künstlerin und Kuratorin der Ausstellung 
 mit den anwesenden Künstler:innen die Besuchenden durch die Ausstellung f
 ühren. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.\nKunst dringt in die Öffent
 lichkeit\, ändert Sichtweisen und evoziert Diskurse. Sie stellt Fragen un
 d ermöglicht den Betrachtenden eine eigenständige Auseinandersetzung. So
  können sich Besucher:innen auf den verschiedenen Ebenen dem Thema näher
 n.\nDie Ausstellungsreihe "ORTSZEIT - Maurinmühle" setzt da an\, wo die w
 issenschaftliche Forschung endet\, und nähert sich diesem Geschehen auf e
 motionaler Ebene durch die Perspektiven der Künstler: innen.\nBei Neschow
  im Amtsgebiet Rehna ist solch ein vergessener Ort. "Weite Blicke über sa
 nfte Hügel bis zum Horizont. Eine wunderschöne Landschaft. Maurinmühle.
  Über die Geschichte(n) des Ortes ist Gras gewachsen\, doch etwas hat sic
 h ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben" (Annette Czerny). Aus der ein
 stigen mittelalterlichen Getreidemühle und dem ehemaligen Wohnhaus der M
 üllerfamilie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts Fremdenpension\, Lungenhei
 lanstalt und Erholungsheim. In den 1940er Jahren beginnt schließlich das 
 dunkelste Kapitel dieses Ortes. Unter dem nationalsozialistischen Regime w
 urde die Anlage zum Kinderheim und zur "Ausländerkinder-Pflegestätte". U
 nter andrem wurden Kinder und Säuglinge polnischer\, ukrainischer und rus
 sischer Zwangsarbeiterinnen dort untergebracht und bewusst vernachlässigt
 . Die physischen Spuren dieser grausamen und tödlichen Zustände in Mauri
 nmühle wurden später durch das DDR-Regime beseitigt und Zeitzeug:innen u
 nd ihre Nachkommen schwiegen.Der Historiker Lukas Augustat hat über das K
 inderheim geforscht und seine Ergebnisse unter dem Titel "Maurinmühle in 
 Mecklenburg: NS-Kinderheim und \,Ausländerkinder-Pflegestätte'" veröffe
 ntlicht.\nORTSZEIT ist ein Kunstprojekt\, das sich vergessenen Orten widme
 t: Orte\, die in der Vergangenheit Schauplatz von Unmenschlichkeit geworde
 n und an denen kaum noch Spuren der Geschehnisse zu finden sind. Mit den M
 itteln der Kunst werden diese Orte sichtbar gemacht und an die Geschehniss
 e erinnert.\nDie Ausstellung wird von der Stadt Rehna in Kooperation mit d
 em Klosterverein Rehna e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung
  Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt und durch den Landkreis Nordwestmecklenb
 urg gefördert.\nDie Ausstellung wird vom 19. bis zum 31. Oktober 2026 im 
 Klostermuseum der Stadt Rehna zu sehen sein. Der Eintritt in Kombination m
 it der Dauerausstellung kostet 6\,00 € regulär und 4\,00 € ermäßigt
 .\n\n  Das Klostermuseum hat von Dienstag - Freitag von 10-17 Uhr\, Samsta
 g\, Sonntag und an Feiertagen von 11-17 Uhr geöffnet. Weitere Information
 en erhalten Sie unter www.kloster-rehna.de oder in der Kloster- und Stadti
 nformation Rehna\, Kirchplatz 1a\, 19217 Rehna Tel.:   038872/ 527 65 Mail
 :   info@kloster-rehna.de
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