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SUMMARY:Verschwundene Verlage der DDR
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ORGANIZER;CN=Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker:MAILTO
 :no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker\, Johannes
 -Stelling-Straße 29\, Schwerin
GEO:53.61595;11.41473
DESCRIPTION:\nBuchvorstellung mit Christoph Links  in der Landesbibliothek 
 Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Pirckheimer-Gesellschaft\n\n
 Verlag Friedrich Bahn\, der Mecklenburger Verlag\, der Loef Verlag oder de
 r Petermänken Verlag - zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zugelassene Ve
 rlage\, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 noch 
 mehr als 200 Editionshäuser eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlags
 historiker und Pirckheimer-Freund Christoph Links hat die Geschichte von 1
 50 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht der Frage nach\, warum un
 d wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen ente
 ignet\, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen\, sind sie in den Westen ab
 gewandert\, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen
  ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage\, mit w
 elchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtscha
 ft agierte\, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege 
 räumte\, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolst
 ellungen zu schaffen.\n\nAm 24. Juni stellt Christoph Links sein Buch "Ver
 schwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte 
 (1945 - 1990)" ab 19 Uhr in der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern vo
 r und präsentiert außergewöhnliche Fälle. Till Schröder\, Herausgeber
  der "Marginalien - Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie" und stellve
 rtretender Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft\, diskutiert mit. Die
  Landesbibliothek zeigt an diesem Abend ausgewählte Bestände aus verschw
 undenen Verlagen.\n\nIm Anschluss findet ein Umtrunk statt.\n\nEine Anmeld
 ung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.\nD
 ie Pirckheimer-Gesellschaft wurde 1956 in Berlin von "Buchmenschen" wie Wi
 eland Herzfelde\, Arnold Zweig und Werner Klemke gegründet. Sie vereint h
 eute rund 600 Kulturinteressierte aus Deutschland und dem Ausland\, insbes
 ondere Bibliophile\, Graphik- und Exlibris-Sammler. Namenspatron ist der N
 ürnberger Humanist und Büchersammler Willibald Pirckheimer (1470-1530). 
 Viermal jährlich gibt die Pirckheimer-Gesellschaft mit den "Marginalien" 
 die einzige regelmäßig erscheinende bibliophile Zeitschrift in Deutschla
 nd heraus. Vor Ort ist die Gesellschaft mit ihren Regionalgruppen aktiv. N
 eben dem Sammeln und Bewahren des "alten Buches" pflegen und unterstützen
  die Pirckheimer moderne Buchkunst und Graphik und arbeiten mit jungen Buc
 hgestaltern und Künstlern zusammen.\n\nDie Landesbibliothek Mecklenburg-V
 orpommern Günther Uecker geht auf die  1779 gegründete Herzogliche Regie
 rungsbibliothek zurück und verwahrt als  kritische Infrastruktur bedeuten
 de historische Bestände sowie einen  großen Bestand an Werken aus und zu
  Mecklenburg-Vorpommern. Das Land  Mecklenburg-Vorpommern hat die Landesbi
 bliothek in Schwerin gesetzlich  damit beauftragt\, die aktuellen Druckwer
 ke des Landes zu sammeln\, zu  erschließen und für die Zukunft zu archiv
 ieren. Laut Landesgesetz und  Verordnung über die Ablieferung von Druckwe
 rken sind alle  Druckerzeugnisse\, die in Mecklenburg-Vorpommern verlegt w
 erden\, binnen  eines Monats nach Erscheinen kostenfrei an die Landesbibli
 othek  abzuliefern. Titel über Mecklenburg-Vorpommern\, die außerhalb de
 s  Bundeslandes erscheinen\, erwirbt die Landesbibliothek. Die  Landesbibl
 iothek ist eine Abteilung des Landesamtes für Kultur und  Denkmalpflege. 
 Der Altbau ihres Standortes an der  Johannes-Stelling-Straße ist heute Te
 il des Schweriner  UNESCO-Welterbe-Ensembles.
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