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SUMMARY:Wissenschaft unter Druck: Erfahrungen aus den USA
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ORGANIZER;CN=Universität Lübeck:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Universität Lübeck (Institut für Medizingeschichte und Wissensc
 haftsforschung)\, Königstraße 42\, Lübeck (Lübecker Altstadt)
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DESCRIPTION:\nDie Reihe "Wissenschaft unter Druck" nimmt aktuelle Gefahren 
 für Wissenschaft in den Blick. Die Vorträge fragen nach den Bedingungen 
 des Funktionierens von Wissenschaft in demokratischen Gesellschaften und w
 ill Potenziale ihrer Resilienz freilegen.\n\nGute Wissenschaft lebt von kr
 itischem Denken und offenem Austausch. Doch zunehmend lässt sich etwas an
 deres beobachten: Nicht einzelne wissenschaftliche Ansichten und Theorien 
 werden mit Argumenten kritisiert\, sondern Wissenschaft insgesamt wird pol
 itisch für irrelevant gehalten\, als einseitig dargestellt und ideologisc
 h bekämpft. Das zeigen Entwicklungen in Belarus\, Ungarn sowie den Verein
 igten Staaten - und auch in Deutschland werden solche Stimmen lauter.\n\n"
 Es ist doch längst klar: Alle Zukunftsfragen\, die wir heute diskutieren\
 , lassen sich nur mit Wissenschaft bewältigen\," sagt Professor Dr. Corne
 lius Borck\, der das Studium Generale gemeinsam mit Dr. Birgit Stammberger
  organisiert. "Sonst regieren pure Macht und vermeintliche Sachzwänge - u
 nd damit ist schon gesagt\, dass Wissenschaft frei sein muss: Wissenschaft
 sfreiheit ist nicht einfach nur Meinungsfreiheit\, sondern sie braucht die
  argumentative Auseinandersetzung im kritischen Dialog."\n\nVor diesem Hin
 tergrund nimmt die Vorlesungsreihe "Wissenschaft unter Druck" im Studium G
 enerale der Universität zu Lübeck aktuelle Gefahren für Wissenschaft in
  den Blick. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Soz
 iologie\, Politikwissenschaft\, Philosophie und Kulturwissenschaften disku
 tieren Fragen wie: Was bedeutet Freiheit der Wissenschaft? Welche Rolle sp
 ielt Wissenschaft für demokratische Prozesse? Welchen Gefahren sind Wisse
 nschaften heute in Deutschland ausgesetzt? Und wie können sie widerstands
 fähig bleiben\, um zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen?\n
 \nDie Vorträge beleuchten aus verschiedenen Perspektiven\, wie politische
 r und gesellschaftlicher Druck wissenschaftliche Arbeit prägt. Zugleich g
 eben sie Einblicke in konkrete Erfahrungen aus unterschiedlichen Ländern 
 - etwa aus Belarus und den USA.\n\nDie Vorlesungsreihe richtet sich an all
 e Interessierten. Der Eintritt ist frei\, eine Anmeldung ist nicht erforde
 rlich.
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