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SUMMARY:Ensemble Resonanz / Seth Parker Woods
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ORGANIZER;CN=HamburgMusik gGmbH - Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsg
 esellschaft:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Elbphilharmonie (Kleiner Saal)\, Platz der Deutschen Einheit 1\, H
 amburg (Am Sandtorkai / Dalmannkai)
GEO:53.5413297;9.9841308
DESCRIPTION:\nEin musikalisches Manifest über Widerstand und Selbstbehaupt
 ung: >>Gay Guerrilla<< des Schwarzen\, queeren Komponisten Julius Eastman.
  Musik als Haltung: radikal und kompromisslos. Lange überhört\, ist das 
 Werk heute von neuer Dringlichkeit. Mit dem Cellisten Seth Parker Woods br
 ingt das Ensemble Resonanz dieses Werk sowie weitere Stimmen zu Erinnerung
 \, Verlust und Zusammenhalt auf die Bühne. >>...because without blood the
 re is no cause.<<Eastman (1940-1990) war Komponist\, Performer und eine ra
 dikale Ausnahmefigur im New York der 1970er und 80er Jahre. Als Schwarzer 
 und queerer Künstler verband er Minimal Music mit politischer Schärfe. S
 eine Werke tragen Titel wie >>Evil Nigger<<\, >>Crazy Nigger<< oder >>Gay 
 Guerrilla<< - Begriffe\, die er bewusst als Konfrontation setzt. Für East
 man bezeichnete >>Guerrilla<< jemanden\, der bereit ist\, für eine Überz
 eugung alles einzusetzen. In Verbindung mit >>gay<< wird daraus eine Haltu
 ng: Sichtbarkeit als Widerstand und Selbstbehauptung zugleich.\n\nSeine Mu
 sik arbeitet mit Wiederholung und Verdichtung. Sie entwickelt sich in lang
 en Bögen\, hält Zustände fest und entzieht sich jeder Auflösung - insi
 stierend\, körperlich\, ohne Ausweg. In der Interpretation von Seth Parke
 r Woods gewinnt >>Gay Guerrilla<< eine unmittelbare Präsenz: ein musikali
 scher Prozess\, der sich Schicht für Schicht aufbaut\, Raum beansprucht u
 nd nicht mehr zurückweicht.\nUm dieses Zentrum entsteht ein Spannungsfeld
  unterschiedlicher Perspektiven auf Erinnerung\, Identität und Verlust: C
 hinary Ungs >>Khse Buon<<\, nahezu zeitgleich entstanden\, reagiert auf Kr
 ieg und kulturelle Zerstörung in Kambodscha. Jessie Montgomerys >>Divided
 << stellt Fragen nach Zusammenhalt in einer zerrissenen Gegenwart. Werke v
 on Peteris Vasks und Edward Elgar eröffnen Momente des Innehaltens und de
 r stillen Verdichtung.\nSo entsteht ein Konzert\, das historische Erfahrun
 gen mit der Gegenwart verbindet - zwischen Trauer\, Widerstand und der Fra
 ge nach Gemeinschaft.\n\nBESETZUNG\n\nEnsemble Resonanz Kammerorchester\n\
 nSeth Parker Woods Violoncello und Leitung\n\nPROGRAMM\n\nPauline Oliveros
 Out of the Dark\n\nChinary UngKhse Buon\n\nPeteris VasksTris skatieni (Dre
 i Blicke)\n\nJessie MontgomeryDivided für Violoncello und Streichorcheste
 r\n\n- Pause -\n\nEdward ElgarElegy op. 58\n\nJulius EastmanGay Guerrilla
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