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SUMMARY:ICH SIND VIELE - Kein Ich. Kein Wir. Nur Übergänge. KaySchwarz157
  & Bettina Schwarz
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ORGANIZER;CN=xpon-art gallery:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:xpon-art gallery\, Repsoldstraße 45\, Hamburg (Hamburg-Mitte)
GEO:53.54916;10.01299
DESCRIPTION:\nDie Duoausstellung von KaySchwarz157 und Bettina Schwarz in d
 er xpon-art gallery untersucht Identität nicht als festen Zustand\, sonde
 rn als ein bewegliches System aus Rollen\, Erinnerungen\, Sprache und Bezi
 ehungen. Geöffnet ist von Donnerstag\, 17. September bis Freitag\, 25. Se
 ptember 2026. Vernissage findet am 17. September 2026 um 19 Uhr statt.\n\n
 Das Ich erscheint nicht als einzelne Einheit\, sondern als Sammlung versch
 iedener Stimmen. Künstler. Vater. Sohn. Freund. Trainmaler. Unbekannt. Be
 nannt. Nachbar. Arbeiter. Beobachter. Benutzer. Name. Alias. Wer spricht? 
 Wer handelt? Wer wird gesehen? Identität entsteht niemals isoliert. Sie e
 ntsteht durch Begegnungen\, durch Spiegelungen\, durch Nähe und Distanz\,
  durch Vorstellungen und Projektionen. Wer sind wir\, wenn wir uns selbst 
 betrachten? ICH SIND VIELE ist keine Suche nach einem festen Kern. Es ist 
 eine Bewegung zwischen den Rollen.\n\nKaySchwarz157 ist eines von mehreren
  Pseudonymen\, unter denen der Künstler Kay Schwarz arbeitet. Namen wie d
 k76\, Zarathustra157\, Karacho157 und KaySchwarz157 stehen jeweils für ei
 nen andere Facette seiner künstlerischen Identität. Als Teil der Leipzig
 er Graffiti-Szene der 1990er-Jahre ist Schwarz eng mit der urbanen Kultur 
 der Nachwendezeit verbunden. Zusammen mit seinem Designstudium entwickelte
  er eine künstlerische Praxis zwischen urbaner Erfahrung\, Malerei\, arch
 etektonische Elemente\, Zeichen und Sprache.\n\n"Die Linie wird zur Spur\,
  der Kopf zum Denkraum\, das Wort zum Material. Sprache beschreibt Wirklic
 hkeit und damit auch die Vorstellung davon\, wer wir sind\, nicht\, sie br
 ingt sie hervor\, wird zum performativen Werkzeug."\n\nDie Arbeiten von Be
 ttina Schwarz erweitern die Frage nach Identität um die Perspektive des G
 egenübers. Ihre Fotografien und handgefertigte Figuren untersuchen Rollen
 \, Projektionen und die Bilder\, die Menschen voneinander erzeugen. Ausgan
 gspunkt ist die Vorstellung des Homunkulus - der künstlich geschaffenen\,
  menschenähnlichen Figur. Was zunächst als Objekt austritt\, erhält dur
 ch Kleidung\, Haltung\, Inszenierung und fotografische Darstellung zunehme
 nd den Anschein einer eigenen Persönlichkeit. Beim Betrachten der als Por
 träts angelegten Fotografien schreiben wir den Figuren unwillkürlich Cha
 rakter\, Emotion\, Biografie und Identität zu. Was als künstlich geschaf
 fenes Objekt beginnt\, wird so zur Projektionsfläche für unsere eigenen 
 Vorstellungen von Persönlichkeit und Individualität.\n\nWährend KaySchw
 arz157 Identität über Sprache\, Zeichen\, Rollen und soziale Zuschreibun
 gen verhandelt\, untersucht Bettina Schwarz\, wie aus einem künstlich ges
 chaffenen Körper durch Inszenierung\, Projektion und Wahrnehmung eine ver
 meintliche Person entsteht. Beide Positionen berühren damit eine gemeinsa
 me anthropologische Frage: Wie viel Identität liegt in der Person selbst 
 - und wie viel entsteht durch den Blick der anderen?\n\nMit freundlicher U
 nterstützung der Behörde von Kultur und Medien
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