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SUMMARY:Im tiefen Süden Italiens. Zwei neue Übersetzungen über den Mezzo
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LOCATION:Istituto Italiano di Cultura\, Hansastraße 6\, Hamburg (Eimsbütt
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DESCRIPTION:\nEin Abend mit Claudia Durastanti ("Missitalia") und Martin Ha
 llmannsecker (Übersetzer von Carlo Levis "Christus kam nur bis Eboli")\, 
 moderiert von der Journalistin und Autorin Maike Albath (auf IT und DE).\n
 \nNach ihrem großen Erfolg mit "Die Fremde" erzählt Claudia Durastanti i
 n ihrem neuen Roman "Missitalia" das Leben dreier außergewöhnlicher Frau
 en in drei Jahrhunderten: Amalia versammelt als eine Art Mutter Courage in
  der süditalienischen Basilikata Waisen und Ausreißerinnen um sich. Einh
 undert Jahre später\, als man in der Region nach Erdöl sucht\, wird die 
 junge Wissenschaftlerin Ada wie aus Zufall zur Spionin. Und schon in der Z
 ukunft ist es A\, die vom Agri-Tal aus das Leben auf dem Mond vorbereiten 
 soll. Voll überbordender Erzählfreude eröffnet das "punkige Hexen-Genie
 " Claudia Durastanti hier ein großes Panorama weiblicher Erfahrungsräume
  im Mezzogiorno.\n\nIn die gleiche karge Mondlandschaft\, in der sich Dura
 stantis Protagonistinnen bewegen\, wurde 1935 der Turiner Maler\, Arzt und
  Schriftsteller Carlo Levi verbannt: Aufgrund seiner antifaschistischen Ak
 tivitäten hatte ihn das Mussolini-Regime zu drei Jahren confino verurteil
 t. Über seine Erlebnisse dort verfasste er den autofiktionalen Roman "Chr
 istus kam nur bis Eboli"\, der nach seinem Erscheinen 1945 schnell zum Wel
 tbestseller avancierte und zu den bedeutendsten Werken der italienischen L
 iteratur des 20. Jahrhunderts zählt. Beinahe achtzig Jahre nach der erste
 n deutschen Übertragung erscheint im August 2026 die Neübersetzung diese
 s Klassikers von Martin Hallmannsecker.\n\nDas Buch brachte die questione 
 meridionale nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf die Tagesordnung\, gerad
 e außerhalb des Mezzogiorno prägte Levis empathische ethnologische Darst
 ellung lange Zeit den Blick auf Süditalien. In "Missitalia" bezieht sich 
 Claudia Durastanti\, deren Familie aus dem Agri-Tal stammt\, auch auf Levi
 s Werk\, stellt diesem jedoch eine eigene weibliche Perspektive entgegen.
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