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SUMMARY:Im Verborgenen
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ORGANIZER;CN=Besucherservice des Staatstheater Cottbus:MAILTO:service@staat
 stheater-cottbus.de
LOCATION:Großes Haus (Staatstheater Cottbus)\, Schillerplatz  1\, Cottbus
GEO:51.7578695;14.3250534
DESCRIPTION:\nZweiteiliger Ballettabend mit Choreografien von Douglas Lee u
 nd Inma Lopez (UA)\n\nWie sich aus Teilen ein Ganzes zusammenfügt\, davon
  handelt der neue Ballettabend IM VEBORGENEN. Auch das Programm selbst bes
 teht aus zwei Teilen\, die einander ergänzen: In unterschiedlichen Handsc
 hriften fragen beide Choreografien nach Individualität und Persönlichkei
 t und danach\, was man voneinander sieht und was man bewusst nicht zu zeig
 en versucht. \n\nDem Zauber des Nicht- oder nur Halb-Sichtbaren geht der i
 nternational tätige Choreograf Douglas Lee im ersten Teil des Abends nach
 . Die Neukreation FADE-OUTS\, die er zusammen mit dem Komponisten Nicolas 
 Savva für Cottbus ersonnen hat\, nimmt das Theater als Metapher. Den Raum
  dominiert eine rote Fläche\, die einen Theatervorhang assoziieren lässt
 . Was würde sichtbar\, wenn man die frontale Publikumssicht verlässt? An
 dere Perspektiven geben nur Ausschnitte vom Ganzen preis\, Teile von Mensc
 hen und Körpern. Mitunter treten die Figuren gänzlich aus dem Scheinwerf
 erlicht heraus ins Dunkel und das Individuum entschwindet\, "fadet aus". I
 st das unser Miteinander? Ist alles Teil einer großen Inszenierung? Und z
 ieht im Hintergrund jemand die Fäden in diesem Spiel? \n\nUm Teile in Bez
 ug zu einem Ganzen geht es auch Co-Ballettdirektorin Inma Lopez. Sie ließ
  sich von der japanischen Praxis des Kintsugi inspirieren und geht in GOLD
 ENE WUNDEN dem Wert von Brüchen nach. Die japanische Praxis fügt Zerbroc
 henes in aufwendigen und langwierigen Prozessen wieder zusammen\, ohne die
  Bruchstellen zu verbergen. Sie bleiben als goldene Adern sichtbar und mac
 hen das Unikat erst wertvoll. "Wir leben in einer Tyrannei der Perfektion"
 \, meint die Choreografin\, "aber es sind die Risse\, die den Wert eines z
 erbrochenen Stückes ausmachen\, die seine ureigene Geschichte erzählen. 
 So sind es auch die Narben\, die mich ausmachen und meinen widerstandsfäh
 igsten Teil bilden\, meine goldenen Wunden. Ich bin und wir sind die Kinde
 r der goldenen Risse."
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