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SUMMARY:Momentaufnahme - Die Hamburger Friedhofskapellen 2026 - Ausstellung
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ORGANIZER;CN=acollage. architektur:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Friedhofskapelle Diebsteich\, Am Diebsteich 4\, Hamburg (Altona)
GEO:53.5689698;9.9327101
DESCRIPTION:\nHamburg verfügt über cirka 60 Friedhofskapellen aus untersc
 hiedlichen Zeitepochen. Eine Ausstellung\, kuratiert von acollage\, präse
 ntiert dazu Fotografien von Nic Fey und thematisiert die sich verändernde
  Bestattungskultur. Vorträge von Holmer Stahncke\, Norbert Fischer und de
 m Atelier Le Balto.\n\nDas Architekturbüro acollage. architektur urbanist
 ik konzipiert gemeinsam mit dem Fotografen Nic Fey die Fotoausstellung "Mo
 mentaufnahme - Die Hamburger Friedhofskapellen 2026" im Rahmen des Hamburg
 er Architektur Sommers. Die Ausstellung widmet sich einem bislang wenig be
 achteten\, zugleich kulturhistorisch und architektonisch bedeutenden Teil 
 der Hamburger Architektur: den Friedhofskapellen der Stadt.\n\nHamburg ver
 fügt über rund 60 dieser Gebäude. Sie liegen oft versteckt\, im Hinterg
 rund vom Landschaftsraum gefasst\, in großen Friedhofsanlagen oder am Ran
 d urbaner Räume. Als Orte der Trauer\, der Erinnerung und des Rituals ste
 llen sie einen architektonischen Gebäudetypus in Hamburg dar\, der über 
 mehr als zwei Jahrhunderte hinweg eine gesellschaftliche Vorstellung von T
 od\, Bestattung und Gedenken widerspiegelt.\n\nDie fotografische Serie dok
 umentiert diese Vielfalt anhand ausgewählter Beispiele: von klassizistisc
 hen Kapellen um 1800 über neugotische und neoromanische Bauten des 19. Ja
 hrhunderts bis zu sachlichen Nachkriegsarchitekturen und zeitgenössischen
  Kapellen. In einer einheitlichen\, überwiegend frontal-perspektivischen 
 Bildsprache entsteht eine vergleichende Typologie der Hamburger Abschiedsr
 äume. Ergänzt werden die Fotografien durch Grundrisse und weitere Darste
 llungen\, die die architektonischen Charakteristika der Gebäude sichtbar 
 machen. Die Ausstellung richtet den Blick auch auf die aktuellen Veränder
 ungen der Friedhofslandschaft. Durch steigende Kosten für Erdgräber\, di
 e zunehmende Verbreitung von Aschebeisetzungen sowie den demografischen Wa
 ndel sinkt vielerorts die Nutzung traditioneller Friedhofsflächen. Diese 
 Entwicklung verändert auch die Rolle der Kapellen: Einige verlieren an Be
 deutung\, andere werden umgenutzt oder in neue Konzepte integriert. Die Au
 sstellung versteht sich daher nicht nur als fotografische Dokumentation\, 
 sondern auch als eine Reflexion über Architektur\, Erinnerungskultur und 
 gesellschaftlichen Wandel.\n\nZu sehen ist die Ausstellung vom 28. Mai (Ve
 rnissage) bis 17. Juni 2026 in der Kapelle auf dem Friedhof Diebsteich. De
 r 1927 nach Plänen des Architekten Karl Zöllner errichtete Backsteinbau 
 am Haupteingang des Friedhofs nahe dem heutigen S-Bahnhof Diebsteich ist T
 eil der denkmalgeschützten Gesamtanlage. Stilistisch steht die Kapelle de
 m Backstein-Expressionismus mit neuägyptischen Einflüssen nahe und wird 
 bis heute für konfessionsübergreifende Trauerfeiern genutzt. Als histori
 scher Ort des Abschieds tritt sie in einen direkten Dialog mit den Themen 
 der Ausstellung.
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