BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Sabre//Sabre VObject 4.5.7//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
UID:sabre-vobject-189a5827-5fb6-4651-b090-6bd9eecb22d7
DTSTAMP:20260923T030326Z
SUMMARY:NDR Elbphilharmonie Orchester | 2. Sinfoniekonzert
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261009T193000
ORGANIZER;CN=Lübecker Musik- und Kongreßhallen GmbH:MAILTO:no-reply@termi
 ne-regional.de
LOCATION:Musik- und Kongresshalle Lübeck (Konzertsaal)\, Willy-Brandt-Alle
 e 10\, Lübeck (Lübecker Altstadt)
GEO:53.869349;10.678102
DESCRIPTION:\nNDR Elbphilharmonie Orchester2. Sinfoniekonzert Alan Gilbert\
 , Dirigent\; Frank Peter Zimmermann\, Violine\; NDR Elbphilharmonie Orches
 ter\n\nMissy Mazzoli - Orpheus UndoneWilliam Walton - ViolinkonzertWolfgan
 g Amadeus Mozart - Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551\n\nDreamteam Alan Gilbert 
 und Frank Peter Zimmermann entdecken William Walton\, dazu Mozarts sinfoni
 sche Krönung und ein Stück des NDR Artist Across Ensembles Missy Mazzoli
 .\n\nDas Schicksal im Mythos ist unwiderruflich: Orpheus hatte eine letzte
  Gelegenheit\, seine Geliebte Eurydike aus der Unterwelt zu befreien\, und
  scheiterte\, weil er sich nach ihr umsah. Umso schwerer\, sich nach der v
 erpatzten Chance mit dem Schicksal abzufinden. In ihrem 2022 uraufgeführt
 en Werk "Orpheus Undone" beschäftigt sich Missy Mazzoli mit genau diesem 
 seelischen Dilemma: Sie schrieb die Musik aus der Erfahrung heraus\, dass 
 sich in Momenten von Schock oder Trauma verschiedene Zeitgeschwindigkeiten
  übereinander legen - und dass man solche Momente am liebsten eben rückg
 ängig machen würde ...\n\nEtwas gelassener nahm der britische Komponist 
 William Walton seinen persönlichen Schockmoment im italienischen Ravello 
 1938: Als der arme Mann dort von einer Tarantel gestochen wurde\, war ihm 
 die unangenehme Erfahrung eine willkommene Anregung für sein Violinkonzer
 t. In das hochvirtuose Scherzo des Stücks schob er prompt eine "regelrech
 t verrückte" Tarantella-Passage ein... Ansonsten ist das hierzulande selt
 en gespielte Werk aber völlig seriös\, ja\, "eines der besten Violinkonz
 erte\, die je geschrieben wurden"\, wie der Dirigent der Uraufführung dur
 ch den Widmungsträger Jascha Heifetz schwärmte. Nun nimmt sich der "Heif
 etz unserer Zeit"\, Ausnahmegeiger Frank Peter Zimmermann\, dieser großar
 tigen Entdeckung an.\n\nZum Abschluss des Programms dirigiert Chefdirigent
  Alan Gilbert Wohlbekanntes: Als "Appell an die Ewigkeit" seien die drei l
 etzten Sinfonien Mozarts entstanden\, schrieb einmal der Mozart-Forscher A
 lfred Einstein. Warum der Komponist diese anspruchsvollen Werke drei Jahre
  vor seinem Tod in Angriff nahm\, ist ungeklärt. Einem konkreten Auftrag 
 folgte er jedenfalls nicht. Vermutlich also wollte er der Nachwelt einfach
  ein Denkmal seines Könnens setzen - und was für eines! Das Finale der C
 -Dur-Sinfonie Nr. 41 erklärte man nicht lange nach Mozarts Tod zum "Trium
 ph der neuen Tonkunst". Wie selbstverständlich war es Mozart hier gelunge
 n\, eine Art "Kunst der Fuge" zu schreiben\, die auf unnachahmliche Weise 
 das Schwere leicht macht.\n\nEinführungen für Konzertbesucher:innen find
 en eine Stunde vor Konzertbeginn statt.\n\nVeranstalter: Norddeutscher Run
 dfunk\, Hamburg\n\nDie Abobestellungen starten am 05.05.2026. Der Kartenvo
 rverkauf startet am 19.05.2026.\n\nCopyright: Irene Zandel
BEGIN:VALARM
TRIGGER;VALUE=DURATION:P1D
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:NDR Elbphilharmonie Orchester | 2. Sinfoniekonzert
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
