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SUMMARY:NDR Elbphilharmonie Orchester / Johan Dalene / Jukka-Pekka Saraste
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ORGANIZER;CN=HamburgMusik gGmbH - Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsg
 esellschaft:MAILTO:tickets@elbphilharmonie.de
LOCATION:Elbphilharmonie (Großer Saal)\, Platz der Deutschen Einheit 1\, H
 amburg (Am Sandtorkai / Dalmannkai)
GEO:53.541086;9.9845341
DESCRIPTION:\n>>Der Barde<< nannte Jean Sibelius eine seiner vielen Sinfoni
 schen Dichtungen. Um was genau es in dem Stück geht\, erfährt man nicht.
  Nur eben\, dass ein wandernder Dichter und Sänger im Mittelpunkt steht\,
  so wie er in vielen Legenden auch der nordischen Mythologie vorkommt. Und
  dieser Barde bekommt natürlich sein Instrument verpasst: die Harfe\, die
  in Sibelius' Partitur eine wichtige Rolle spielt. Wahrscheinlich ging es 
 Sibelius einfach um ein zeitloses Künstlerportrait - denn sind nicht auch
  er selbst und seine Interpreten im Grunde alles >>Barden<<?Einer davon is
 t sein Landsmann\, der Finne Jukka-Pekka Saraste\, der als Dirigent zu den
  einfühlsamsten Sibelius-Barden der Szene gehört. Das hat er beim NDR El
 bphilharmonie Orchester in Aufführungen von dessen Sinfonien eindrucksvol
 l bewiesen. Ganz ohne Sibelius geht's nicht\, aber diesmal belässt der ak
 tuelle Chef des Helsinki Philharmonic Orchestra es bei dem knapp achtminü
 tigen Eröffnungsstück und widmet sich ansonsten einem absoluten Schwerge
 wicht der russischen Romantik: Piotr Tschaikowskys hochemotionaler >>Pathe
 tique<<. Mit leidenschaftlichen Klängen entrollt der Komponist in seiner 
 letzten und wahrscheinlich populärsten Sinfonie vor unseren Ohren ein gew
 altiges musikalisches Panorama menschlicher Sorgen\, Freuden\, Leiden und 
 Hoffnungen. Bis das möglicherweise auch autobiografische Werk am Schluss 
 tieftraurig in der Tiefe versinkt...\n\nDie Sechste von Tschaikowsky also 
 hat ein emphatisches Ende - eine Kategorie\, die Thomas Ades in seinem Vio
 linkonzert >>Concentric Paths<< eigentlich vermeiden will. Denn entspreche
 nd dem Titel ging es dem erfolgreichen Briten bei der Komposition 2005 um 
 die Idee des ziellosen konzentrischen Kreisens um einen Mittelpunkt - und 
 eben ohne Anfang und Ende. Das lässt sich in der linearen Kunstform Musik
  natürlich nicht ganz realisieren\, immerhin aber ist in diesem Fall mal 
 der ausdrucksvolle mittlere Satz der längste und wichtigste des Konzerts.
  Mit über 1.000 Aufführungen weltweit ist es übrigens längst zu einem 
 Klassiker der Gegenwart geworden und fasziniert die größten Geiger:innen
  unserer Zeit - darunter den schwedisch-norwegischen Überflieger Johan Da
 lene\, dem man einen ungemein singenden Ton nachsagt. Eben ein echter >>Ba
 rde<<.\n\nBESETZUNG\n\nNDR Elbphilharmonie Orchester Orchester\n\nJohan Da
 lene Violine\n\nJukka-Pekka Saraste Dirigent\n\nPROGRAMM\n\nJean SibeliusD
 er Barde op. 64\n\nThomas AdesKonzert für Violine und Orchester op. 23 >>
 Concentric Paths<<\n\nPiotr I. TschaikowskySinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 >>
 Pathetique<<
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