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SUMMARY:Parkomania - Unerzählte Geschichten aus dem Jenischpark
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ORGANIZER;CN=Stiftung Historische Museen Hamburg:MAILTO:no-reply@termine-re
 gional.de
LOCATION:Jenisch Haus\, Baron-Voght-Straße 50\, Hamburg (Altona)
GEO:53.5527327;9.8658042
DESCRIPTION:\nDie leidenschaftliche Begeisterung für die ästhetische Gest
 altung von Landschaftsparks und Gärten führte im 18. Jahrhundert besonde
 rs in Europa zur sogenannten Parkomanie. Der Jenischpark\, im späten 18. 
 Jahrhundert entstanden\, ist heute einer der schönsten und beliebtesten H
 amburger Parks und ein bedeutendes Gartenbaudenkmal weit über Norddeutsch
 lands Grenzen hinaus.\n\nCaspar Voght schuf ab 1785 auf dem Gelände in Kl
 ein Flottbek die bedeutendste ornamented farm in Norddeutschland nach dem 
 Vorbild des Landsitzes "The Leasowes" des englischen Dichters William Shen
 stone. Sein Ziel war es\, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden und
  landwirtschaftliche Nutzflächen in eine Parklandschaft im Stil eines eng
 lischen Landschaftsgartens zu integrieren. Dieses landwirtschaftliche Must
 ergut\, auf dem Voght seine Vorstellungen als Gartenkünstler\, Landwirt u
 nd Sozialreformer verwirklichte\, wurde zum Vorbild für den fortschrittli
 chen Landbau seiner Zeit.\n\nMartin Johan Jenisch\, seit 1828 Besitzer des
  Parks\, stellte die landwirtschaftliche Nutzung ein und ließ die Anlage 
 zu einem klassischen Landschaftspark umgestalten. Im Zuge der Umgestaltung
  errichtete Jenisch auch die heute nach ihm benannte Sommervilla. Als die 
 späteren Erben 1927 planten\, die Anlage zu parzellieren und zu verkaufen
 \, pachtete die Stadt Altona den Park und machte ihn öffentlich zugängli
 ch. 1937 kaufte die Stadt Hamburg dann die Villa samt Park.\n\nDie Ausstel
 lung beleuchtet somit nicht nur die Entstehung und Entwicklung der Anlage 
 unter Voght und Jenisch\, sondern auch die Geschichte des Parks und des Ha
 uses in der NS-Zeit und danach. Da Teile des Parks\, insbesondere die Feuc
 htwiesen und Weichholzauen des Tieflandbachs Flottbek\, seit 1982 als Natu
 rschutzgebiet Flottbektal ausgewiesen sind\, werden in der Ausstellung zud
 em aktuelle Fragen zum gegenwärtigen Erhalt des Parks und seines Ökosyst
 ems thematisiert.\n\nZu den bisher unerzählten Geschichten aus der Histor
 ie des Jenischparks gehören auch die Verflechtungen seiner Besitzer in de
 n kolonialen Handel des 18. und 19. Jahrhunderts\, deren Aufarbeitung in d
 er Ausstellung erstmals umfangreicher dokumentiert wird.\n\nDie Inhalte de
 r Ausstellung werden bereits in Hinblick auf die neue Dauerausstellung des
  Jenisch Hauses entwickelt\, die im Zuge der ab 2026 geplanten Modernisier
 ung des Museums erarbeitet wird.
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