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DTSTAMP:20260726T080541Z
SUMMARY:Runter vom Gas - Klimafreundliche Heizung für Kirchengemeinden
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251121T090000
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ORGANIZER;CN=Fachbereich Leitung Kirchenkreis Altholstein:MAILTO:no-reply@t
 ermine-regional.de
LOCATION:Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Erlöserkirche Henstedt
 \, Kisdorfer Straße 12\, Henstedt-Ulzburg
GEO:53.7900042;10.0072586
DESCRIPTION:Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen\, klimafreundliche He
 iztechnik\, Anpassung an den Klimawandel - wie können wir unsere Gebäude
  zukünftig bestmöglich heizen und klimatisieren?\nWo: Hauptveranstaltung
 sort ist das Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Erlöserkirche Hen
 stedt\, Kisdorfer Straße 12\, 24558 Henstedt-Ulzburg\; Exkursionsort ist 
 die Friedenskirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kisdorf\, Etzberg 59\, 24
 629 KisdorfFür wen: Bauausschussvertreter/innen der Kirchengemeinden mit 
 und ohne Vorkenntnisse in Heizungstechnik\; Klimaschutzmanager/innen\, Ene
 rgiemanager/innen\, Baupfleger/Innen der KirchenkreiseDie Veranstaltung is
 t für Sie kostenlos. Zur besseren Planung bitten wir um zügige Anmeldung
 \, spätestens jedoch bis Mittwoch 5.11.2025 bei: juliamaria.hermann@kkre.
 de\, 0170/8834784Warum: Das Gebäudeenergiegesetz steht mit dem Koalitions
 vertrag seit April 2025 auf der Kippe: Finanzielle Anreize und „Technolo
 gieoffenheit“ sollen nun allein für das notwendige Tempo bei der Heizun
 gsumstellung auf Klimaneutralität sorgen. Bereits beschlossen\, aber noch
  wenig transparent kommuniziert: Zu den finanziellen Anreizen zählt auch\
 , dass der CO2-Preis und damit die Energiekosten für fossile Energie im G
 ebäudebereich und in der Mobilität ab 2027 fühlbar steigen werden.Unter
 dessen durchlebte der Norden Deutschlands erneut eine mehrmonatige Frühja
 hrstrockenheit: Der Klimawandel ist da. An solche außergewöhnlichen Wett
 erlagen müssen wir uns anpassen – während wir noch um den Klimaschutz 
 ringen.Wie gelingt beides zugleich? Wärme-/Kältepumpen im Inselbetrieb u
 nd in Wärmenetzen können eine Lösung darstellen. Sie setzen jedoch vora
 us\, dass Wärme/Kälte im Gebäude effizient und flächig verteilt werden
  können und die Energieverluste durch die Gebäudehülle so niedrig gehal
 ten werden\, dass das Verhältnis von eingesetzter Strommenge zu erzielter
  Wärmemenge bei 1:3 oder mehr liegt\; anderenfalls wird Strom als die kos
 tbarste Energieform verschwendet und der Betrieb zu teuer. Eine Kopplung m
 it selbst erzeugtem Solarstrom und Speicher kann sich anbieten\, wenn die 
 Gestehungskosten des Stroms geringer ausfallen als die Kosten für den üb
 ers Netz bezogenen Strom.Dennoch werden in solchen Fällen\, in denen ein 
 guter energetischer Standard des Gebäudes nur nach und nach oder gar nich
 t hergestellt werden kann oder die Installation einer Wärme-/Kältepumpe 
 aus anderen Gründen nicht möglich ist\, übergangsweise auch Verbrenner-
 Heizungen mit nachwachsender Biomasse eingeplant werden müssen.Sakralgeb
 äude stellen Sonderfälle dar. Sie können weder mit Arbeits- noch Wohnr
 äumen gleichgestellt werden. Für die Einrichtungsgegenstände ist ein st
 abiles oder sich nur langsam veränderndes Raumklima ideal\, während für
  die Behaglichkeit der Gottesdienstbesucherinnen und Kirchenmusikerinnen e
 ine zunehmende Auswahl effizienter strombetriebener „körpernaher“ Hei
 zsysteme zur Verfügung steht\, die jedoch erst in einem Kirchenkreis der 
 Nordkirche\, Dithmarschen\, flächige Verbreitung gefunden haben.
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