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SUMMARY:Thyestes
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LOCATION:Theaterzelt Schwerin\, Franzosenweg \, Schwerin
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DESCRIPTION:\nvon Hugo Claus  nach Seneca | Aus dem Niederländischen von R
 osemarie Still | Spartenübergreifende Produktion\n\n"Ich bin ein König\,
  denn ich kann sterben\, wann ich will."Thyestes in Thyestes\nA Family Sto
 ry\, gründend auf dem Sündenfall des Urahnen Tantalus\, dem daraus folge
 nden Tantaliden- bzw. Atridenfluch und dessen Auswirkungen auf die Enkelge
 neration: Aus Angst\, er könne in der Thronfolge aufrücken\, ermorden Th
 yestes und Atreus ihren Halbbruder Chrysippos. Dann fliehen sie - vom geme
 insamen Vater verstoßen - nach Mykene. Der dortige König nimmt die beide
 n auf\, überträgt ihnen das Regierungsgeschäft\, als er in den Krieg zi
 eht\, und stirbt auf dem Schlachtfeld. Worauf hin zwischen den Brüdern ei
 n erbitterter Machtkampf entbrennt\, der mit Atreus Alleinherrschaft und T
 hyestes Verbannung endet. Doch noch hat der Atridenfluch nicht zur Genüge
  gewütet: Jahre später lockt Atreus den Vertriebenen unter dem Vorwand b
 rüderlicher Versöhnung zurück und was dann passiert\, erschüttert die 
 kosmische Ordnung. Die Sonne wendet sich ab\, der Tag mündet in Finsterni
 s und die Zukunft krankt schon an der Fortsetzung des Grauens. "So war es.
  Und es wird nicht anders sein."\, klagen jene\, die friedfertig sind. "Nu
 tzlos dreht sich das gewaltige Rad durch die Zeit\, denkt an die Familien\
 , die sich gegenseitig zerreißen\, an niedergebrannte Paläste\, Königre
 iche\, die verschwinden wie der Tau\, an die ständig schweigenden\, stets
  fliehenden Götter."\n\nJoanna Lewicka\, Schwerins neue Schauspieldirekto
 rin\, arbeitete u. a. in Deutschland\, Polen und Kambodscha. Ihre Inszenie
 rung des Sommernachtstraums wurde von der Gazeta Wyborcza zum Kulturereign
 is des Jahres 2012 gekürt\, sie erhielt u. a. den polnischen Stanislaw-He
 banowski-Preis Klasyka Zywa IV\, war 2020 für die Beste Musiktheaterregie
  Polens nominiert\, Stipendiatin des Berliner Senats\, des polnischen Mini
 steriums für Kultur\, erhielt ein Recherchestipendium des Fonds Darstelle
 nde Künste\, war 2022 und 2024 in der polnischen Tanzplattform vertreten 
 und wurde 2024 für ihre Antigone am Theater Plauen-Zwickau mit dem Deutsc
 hen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet.Die Spielzeit 2026/2027 eröffn
 et sie mit Hugo Claus' Thyestes nach Lucius Annaeus Seneca\, dessen Tragö
 die in der Antike die Ächtung solcher Grausamkeiten wie Menschenopfer\, K
 annibalismus und innerfamiliäres Blutvergießen anstrebte und - immer noc
 h gegenwärtig - von den verheerenden Folgen der Schrecken erzählt.
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