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SUMMARY:Über Leben
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ORGANIZER;CN=Theater Combinale:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Theater Combinale\, Hüxstraße 115\, Lübeck (Lübecker Altstadt)
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DESCRIPTION:\nIn Deutschland und der ganzen Welt gerät die Demokratie zune
 hmend unter Druck. Sigrid Dettlof und L.-Christian Glockzin haben gemeinsa
 m mit Uwe Schwarz\, der auch Regie führen wird\, einen Theaterabend erarb
 eitet\, der mit politischer Schönheit und hoffnungsvoller Verzweiflung di
 e Situation der Welt betrachtet und mit den Mitteln des Theaters Mut zum 
 Überleben machen möchte - mit Humor\, guten Texten und Musik. Dabei habe
 n sie sich wie schon 2002 in der Produktion >>Fahrt ohne Schlaf<< von der 
 Pfeffermühle Erika und Klaus Manns inspirieren lassen und waren wiederum 
 überwältigt von den erschreckenden historischen Parallelen zwischen 1930
  und der Jetzt-Zeit. Ihr Fazit: Es ist fünf vor 33.>>Von allem\, was ich 
 je getan habe\, erinnere ich mich am liebsten an die Pfeffermühle.<< sagt
 e Erika Mann in einem Interview Anfang der 1960er. Die Pfeffermühle war e
 in literarisches Kabarett\, das sie gründete\, um als Künstlerin den Kam
 pf gegen den Nationalsozialismus aufzunehmen. >>Wir versuchen\, in der lei
 chten Form\, die wir uns gewählt haben\, die schweren Dinge zu sagen\, di
 e heute gesagt werden müssen... und wir hätten allen Grund\, uns zu sch
 ämen\, würden wir jemals damit aufhören.<< So beschrieb sie ihren küns
 tlerischen Anspruch und ihre persönliche Haltung.Erika Mann sang\, schrie
 b\, agierte\, organisierte und inspirierte. Unterstützt wurde sie bei ihr
 em Unternehmen vor allem von Therese Giehse und ihrem Bruder Klaus. Mit Hi
 lfe von erhaltenen Pfeffermühlen- und eigenen Texten von Uwe Schwarz zeic
 hnen wir ein Bild ihrer künstlerisch-politischen Reise durch die Jahre vo
 n 1932-1945 und versuchen so unserer eigenen Ratlosigkeit ob der aktuellen
  politischen Entwicklungen mit Zuversicht und Hoffnung zu begegnen\,denn: 
 Fatalismus ist keine Option.Wir stellen uns vor\, was Erika Mann zu den ak
 tuellen politischen Entwicklungen gesagt hätte und beziehen unsererseits 
 Stellung\, denn auch wir glauben\, >>dass jede künstlerische Arbeit\, inn
 ere Haltung und Gesinnung haben muss\, dass es wertlos wäre\, ein Liedche
 n zu schreiben\, wo nichts dahinter stünde\, keine Meinung\, kein Glaube\
 , keine Hoffnung.<< (Erika Mann 1934)Hier noch ein Beitrag vom NDR: Das Sc
 hleswig Holstein Magazin berichtete.#Schauspiel
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