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SUMMARY:Wanderausstellung "Erziehung durch Arbeit. "Asoziale" als Staatsfei
 nde in der DDR"
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ORGANIZER;CN=Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.- Gedenkstätte Zuchthaus Co
 ttbus:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottb
 us\, Bautzener Straße 140\, Cottbus
GEO:51.7484958;14.3376837
DESCRIPTION:\n<p><strong>Exhibeo e. V.\, das Menschenrechtszentrum Cottbus 
 e. V. und das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) laden 
 am Dienstag\, den 22. September 2026 um 18:30 Uhr zur Eröffnung der Ausst
 ellung "Erziehung durch Arbeit. "Asoziale" als Staatsfeinde in der DDR" in
  die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140\, 03050 Cottbu
 s) ein.</strong></p><p>Die Ausstellung widmet sich einem weitgehend in Ver
 gessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgren
 zung\, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen\, die als "asozia
 l" galten. Wer nicht dem Idealbild des "sozialistischen Menschen" entsprac
 h - etwa durch vermeintliche Arbeitsscheu\, abweichenden Lebensstil oder d
 ie politische Haltung - wurde zum Staatsfeind erklärt. Medien\, Behörden
  und Justiz prägten das Bild "asozialer Elemente" als Gefahr für Ordnung
 \, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral.</p><p>"Erziehung durch Arbe
 it" zeigt Fotos\, Dokumente und filmische Zeitzeugen- und Expertenintervie
 ws\, ergänzt um historisches Filmmaterial. Anhand der vierzehn Porträts 
 kann den vielen Facetten der strafrechtlichen Verfolgung und Kriminalisier
 ung nach Paragraf 249 und dessen Auswirkungen auf die weiteren Lebenswege 
 nachgespürt werden. Darüber hinaus geht die Ausstellung auf die Vorläuf
 er des Paragrafen 249 in Kaiserreich\, Nationalsozialismus und der frühen
  DDR sowie Vorbilder in CSSR und Sowjetunion ein. "Asoziale" in Propaganda
  und Medien werden ebenso beleuchtet wie Wege in die Haft\, Haftbedingunge
 n und das Leben "danach".</p><p>Zur Eröffnung sprechen Heide Schinowsky (
 Leiterin des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.)\, Evelyn Zupke (SED-Opfe
 rbeauftragte des Deutschen Bundestages)\, Susanne Kschenka (Stellvertreter
 in der Beauftragten des Landes Brandenburgs zur Aufarbeitung der Folgen de
 r kommunistischen Diktatur) und Dr. Sebastian Richter (Außenstellenleiter
  Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)). Im Anschluss ist Dr. Eva Fuchs
 locher (eine der Kuratorinnen der Ausstellung) im Gespräch mit dem Zeitze
 ugen Thomas Pflug.</p><p><i>Eine Wanderausstellung von exhibeo e.V. - Gese
 llschaft für politische\, kulturelle und historische Forschung und Bildun
 g\, realisiert in Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistis
 cher Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) und mit Unterstützung der Bundesbeauft
 ragten für die Opfer der SED-Diktatur des Deutschen Bundestages. Die Prä
 sentation der Ausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wird gef
 ördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der 
 Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung f
 indet in Kooperation mit dem Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv statt.</
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