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SUMMARY:"Akt & Landschaft" von Klaus Ender (AFIAP)
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ORGANIZER;CN=Natur-Museum Goldberg:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Natur-Museum Goldberg\, Müllerweg 2\, Goldberg
GEO:53.5924915;12.0915682
DESCRIPTION:\nÄsthetische Aktfotografie aus über fünf Jahrzehnten\n\nKla
 us Ender (AFIAP)\n\nBildender Künstler der Fotografie\, Aktfotograf\, Dic
 hter\, Aphoristiker\, Autor\n\n1975 - vor 50 Jahren initiierte Klaus Ender
  die erste Aktausstellung der damaligen DDR. Zehn Jahre Einsatz hatte es b
 edurft\, bis er diesen Traum verwirklichen konnte. Ein erster Versuch 1965
  in Sassnitz auf Rügen war gescheitert. Die Zeit war noch nicht reif. Doc
 h der Ästhet gab nicht auf. Zahlreiche Veröffentlichungen in "Das Magazi
 n" und anderen Zeitschriften sowie seine dezente Darstellung des weibliche
 n Körpers überzeugten. Er konnte den Fotografiker Gerd Rattei als Partne
 r gewinnen. Beide eröffneten am 16. September 1975 auf der Freundschaftsi
 nsel in Potsdam diese Ausstellung. Sie sollte Geschichte schreiben und ein
 e Anerkennung dieses Genre bewirken. Aufgrund des riesigen Erfolges in Pot
 sdam zog "Akt & Landschaft" als Wanderausstellung durch weitere Städte un
 d konnte über 100.000 Besucher verzeichnen. Natürlich wollten die Kultur
 funktionäre am Erfolg teilhaben und erhoben die Ausstellung 1979 zur Tria
 le\, an der sich alle DDR-Fotografen beteiligen konnten. Die sensible Auff
 assung des Pioniers der Aktfotografie wurde mit stilprägend.\n\nDer Darst
 ellung in Schwarz-Weiß blieb der Fotograf treu. Seine Modelle sind natür
 lich und selbstbewusst. Oft verband Ender die Schönheit der Landschaft mi
 t der des weiblichen Körpers und wies so darauf hin\, wie verletzlich Men
 sch und Natur sind und\, dass die Harmonie zwischen beiden existenziell is
 t.\n\n1962 war der Saisonbäcker in Thiessow auf Rügen gelandet\, 1963 be
 gann er mit Aktaufnahmen und bereits 1965 veröffent lichte er - noch als 
 Amateur - die ersten Bilder in "Das Magazin"\, für das er zehn Jahre tät
 ig war. Der Autodidakt erhielt 1966 auf Grund seiner fotogra fischen Leist
 ung die Zulassung für frei schaffende journalistische Tätigkeit. 1979 ze
 ichnete ihn der Welt verbandes für Kunst fotografie (FIAP) mit dem intern
 ationalen Ehrentitel ARTISTE FIAP (AFIAP) aus. Das Ministerium für Unterr
 icht und Kunst in Wien stufte ihn 1982 als "Bildenden Künstler der Fotogr
 afie" ein. \n\nDie Ausreise nach Österreich 1981 bezahlte der Initiator d
 er ersten Aktausstellung teuer. Ein Abtrünniger wurde in der DDR aus alle
 n Archiven getilgt. So überging man die Ausstellung von 1975 und erklärt
 e die von 1979 zur ersten - eine Geschichtsverfälschung noch bis weit nac
 h der Wende. Doch den Namen Klaus Ender aus der Geschichte und der Erinner
 ung der Menschen zu löschen\, gelang nicht. \n\n1996 kehrte der Naturlieb
 haber zurück auf die Insel Rügen - zurück zu der Insel\, die ihn einst 
 bewogen hatte\, die Fotografie zu seinem Beruf zu machen. Seitdem widmete 
 er sich wieder verstärkt der Aktfotografie und lies seine "Akt & Landscha
 ft" wieder aufleben. Der Ästhetik fühlte er sich immer verbunden und beu
 gte sich keinem Zeitgeist. Bis hin zu seinem letzten Modell\, das er auf F
 uerteventura fotografierte\, stand die natürliche Sinnlichkeit im Fokus. 
 Die Unbefangenheit\, die seine Bilder ausstrahlen\, üben einen besonderen
  Reiz auf den Betrachter aus und machen sie unverwechselbar. Er verstand e
 s meisterhaft\, die Modelle von ihrer schönsten Seite zu präsentieren\, 
 ihre Körpersprache in ein Gleichgewicht zu bringen und ihnen ihre Persön
 lichkeit zu bewahren.\n\nBis zum Schluss war die Fotografie seine Passion.
  Ob Akt oder Landschaft\, ob Natur studien oder Techniken wie Infrarot - s
 eine bewegenden Bilder zeugen von großem Respekt vor der Natur. 2002 erwa
 chte sein lyrisches Talent (wieder). Als Dichter und Aphoristiker widmete 
 er sich der deutschen Sprache und bewies auch in diesem Genre eine besonde
 re Sensibilität im Umgang mit Themen wie Trauer und Abschied\, aber auch 
 Liebe\, Glück oder innerem Frieden. Im eigenen Art Photo Verlag erschiene
 n und er scheinen Aktbücher\, Gedicht- und Aphorismus-Bildbände\, Gedich
 tkarten\, Kalender u. v. m.\n\nÜber die gesamte Dauer sind seine Bücher 
 und andere Publikationen erhältlich\, darunter auch der Kalender "Akt & L
 andschaft" für 2025 - eine Jubiläums ausgabe\, die ausschließlich Fotog
 rafien der ersten Schau von 1975 enthält\, sowie der "Ganz persönliche J
 ahresbegleiter".\n\nDie BILD schrieb nach seinem Tod: "Mit seiner unverwec
 hselbaren Kunst hat er sich ein bleibendes Denkmal gesetzt."\nVom 1. Nov. 
 2025 bis 2. April 2026 kann die Ausstellung nur auf Voranmeldung (Tel.: 03
 8736 40443) besucht werden. Vom 24. Dez. bis 2. Jan. ist das Museum geschl
 ossen.
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