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SUMMARY:Das andere Ich - Afrikanische Masken zwischen Identität\, Form und
  Transformation
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261122T113000
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LOCATION:Schloss Reinbek\, Schloßstraße 5\, Reinbek (Wentorf)
GEO:53.5071135;10.2547878
DESCRIPTION:\nDie Ausstellung im Schloss Reinbek zeigt eine Auswahl afrikan
 ischer Masken aus der Sammlung von Rolf Italiaander. Die Werke laden dazu 
 ein\, die Maske nicht allein als kunstvoll gestalteten Gegenstand zu betra
 chten\, sondern als Träger von Vorstellungen über Gemeinschaft\, Identit
 ät\, Spiritualität und gesellschaftliche Rollen zu verstehen. \n\nAusste
 llungszeitraum: 22. November 2026 - 24. Januar 2027\n\nMasken faszinieren.
  Sie verbergen ein Gesicht und geben zugleich ein anderes zu erkennen. Sie
  verwandeln\, schützen\, verbinden und eröffnen einen Raum zwischen dem 
 Sichtbaren und dem Unsichtbaren. \n\nIn vielen afrikanischen Gesellschafte
 n sind Masken eng mit rituellen und sozialen Zusammenhängen verbunden. Si
 e können bei Initiationen\, Festen\, Tänzen oder Zeremonien eingesetzt w
 erden und stehen häufig in Verbindung mit Ahnenvorstellungen\, Naturkräf
 ten oder der Ordnung der Gemeinschaft. Entscheidend ist dabei nicht nur di
 e Maske selbst: Erst im Zusammenspiel mit dem Träger\, der Bewegung\, der
  Musik\, dem Tanz und dem jeweiligen rituellen Kontext entfaltet sie ihre 
 Wirkung. \n\nSo wird die Maske zum Medium der Transformation. Der Mensch h
 inter ihr tritt zurück\, während eine andere Identität sichtbar und erf
 ahrbar wird. Aus einer Person kann eine Ahnenfigur\, ein Geistwesen\, ein 
 Tier oder eine symbolische Gestalt werden. Die Grenze zwischen dem eigenen
  Ich und dem "anderen" beginnt sich aufzulösen. \n\nGleichzeitig sprechen
  die Formen der Masken eine eigene\, unmittelbare Sprache. Geometrische St
 rukturen\, stilisierte Gesichter\, übersteigerte Proportionen und die Ver
 bindung von Holz\, Farbe\, Fasern oder anderen Materialien zeugen von eine
 r großen gestalterischen Vielfalt. Ihre ästhetische Wirkung hat auch die
  europäische Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflusst. Künstler
  der Moderne entdeckten in afrikanischen Skulpturen und Masken neue Mögli
 chkeiten\, den menschlichen Körper und das Gesicht jenseits naturalistisc
 her Darstellung zu denken. \n\nDoch die Begegnung mit afrikanischen Masken
  verlangt auch einen bewussten Blick auf ihre Geschichte. Viele Objekte ge
 langten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts durch Handel\, koloniale Net
 zwerke\, wissenschaftliche Expeditionen und private Sammlungen nach Europa
 . Eine heutige Ausstellung kann deshalb nicht nur nach Form und Schönheit
  fragen\, sondern ebenso danach\, woher ein Objekt kommt\, in welchem Zusa
 mmenhang es entstanden ist und unter welchen Bedingungen es seinen ursprü
 nglichen kulturellen Kontext verlassen hat. \n\nDie Sammlung von Rolf Ital
 iaander ist Teil dieser europäischen Sammlungsgeschichte. Ihre Präsentat
 ion ermöglicht es\, die Masken aus unterschiedlichen Perspektiven zu betr
 achten: als Zeugnisse kultureller Ausdrucksformen\, als außergewöhnliche
  Formen künstlerischer Gestaltung und zugleich als Objekte mit einer eige
 nen\, oft komplexen Biografie. \n\n"Das andere Ich" ist damit auch eine Ei
 nladung zur Selbstreflexion. Was macht unsere Identität aus? Wie verände
 rn wir uns\, wenn wir eine andere Rolle annehmen? Welche Bilder haben wir 
 vom Fremden und wie entstehen sie? \n\nZwischen Verbergen und Enthüllen\,
  zwischen individueller und gemeinschaftlicher Identität\, zwischen mensc
 hlicher Gestalt und übernatürlicher Vorstellung eröffnet die Maske eine
 n Zwischenraum. Darin liegt ihre zeitlose Faszination: Sie zeigt uns nicht
  einfach ein anderes Gesicht. Sie stellt auch uns die Frage\, wer wir selb
 st sind. \n\nText: Rik Reinking. WAI - Woods Arts Institute\n\nZur Eröffn
 ung der Ausstellung am Sonntag\, 22. November 2026 um 11:30 Uhr führen di
 e Kuratoren Bernd M. Kraske und Rik Reinking einen freien Dialog über Wer
 kauswahl und Konzept der Ausstellung. Eintritt frei. \n\nEine Ausstellung 
 der Stiftung Sammlung Rolf Italiaander/Hans Spegg\, des Woods Arts Institu
 te und des Kulturzentrums Schloss Reinbek.
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DESCRIPTION:Das andere Ich - Afrikanische Masken zwischen Identität\, Form
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