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SUMMARY:FADENSCHEINIG
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ORGANIZER;CN=Museum Tuch und Technik:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Museum Tuch und Technik\, Kleinflecken 1\, Neumünster
GEO:54.0722679;9.9813435
DESCRIPTION:\nEine Ausstellung mit Fast Fashion im Fokus\n\nMenschenunwürd
 ige Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken\, Umweltverschmutzung und tex
 tile Müllberge in Ländern wie Ghana und Chile: Die Auswirkungen des Phä
 nomens "Fast Fashion"\, bei dem Modetrends rasant designt\, zu extrem nied
 rigen Preisen produziert und in kurzen Zyklen verkauft werden\, sind immen
 s. Die Ausstellung FADENSCHEINIG\, die das Museum Tuch + Technik vom 6. No
 vember 2026 bis 11. April 2027 zeigt\, setzt sich sowohl künstlerisch als
  auch auf informativer Ebene mit den zerstörenden Folgen unseres Mode- un
 d Kleidungskonsums auseinander.\n\nKünstler*innen zeigen Arbeiten\, die z
 um Nachdenken anregen sollen und die uns auffordern\, der Frage nachzugehe
 n\, wie wir unseren Kleidungskonsum minimieren können. Zu sehen sind zum 
 Beispiel Web- und Filzarbeiten\, Objekte aus ausgedienten Schuhen und Foto
 arbeiten zum Ausstellungsthema. Auch Schülerinnen und Schüler der Freihe
 rr-vom-Stein-Schule Neumünster sind mit einer künstlerischen Arbeit vert
 reten: Sie verarbeiten gebrauchte Jeans zu Objekten und Kleidungsstücken.
 \n\nDarüber hinaus informiert die Ausstellung über die Hintergründe der
  "Fast Fashion": Bereits die Herstellung der Billig-T-Shirts\, der Masse a
 n Fast Fashion\, läuft unter prekären Arbeitsbedingungen\, verbraucht Wa
 sserressourcen und verschmutzt die Umwelt. Viele Textilien sind mit krebse
 rregenden Schadstoffen kontaminiert und bestehen aus Polyesterstoffen\, di
 e als Mikroplastik im Meer landen. Ein großer Anteil der Fast Fashion wir
 d als Paket verschickt. Etliche dieser Pakete gehen zurück und werden mei
 st entsorgt. Eine Praxis\, die in der Europäischen Union zwar verboten\, 
 deren Kontrolle aber unklar ist. Bilder aus der Atacamawüste und von der 
 Küste von Ghana zeigen die Flut von Altkleidern\, die aus Europa\, Nordam
 erika und Asien in den globalen Süden verschifft und zu Müllbergen werde
 n.\n\nDas Museum Tuch + Technik macht mit den Angeboten zur Ausstellung eb
 enfalls auf das Thema aufmerksam: zum Beispiel mit einer Vortragsveranstal
 tung (Barbara Otto: "Was übrig bleibt - ein künstlerischer Blick auf uns
 ere Klamotten"\; Claudia Greifenhahn: "Klima & Klamotten\, ein Reiseberich
 t über Produktion und Lebensbedingungen in Bangladesch") am Donnerstag\, 
 26. November 2026\, um 19 Uhr\, aber auch mit dem Aktivprogramm Weltreise 
 einer Jeans\, der Kleidertauschbörse oder dem Nähtreff.\n\nAlle Informat
 ionen und Anmeldung auf www.tuchundtechnik.de
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