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SUMMARY:Fotoausstellung "Die Frauen von Hoheneck - Fotografien von Dirk Vog
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ORGANIZER;CN=Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.- Gedenkstätte Zuchthaus Co
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LOCATION:Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottb
 us\, Bautzener Straße 140\, Cottbus
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DESCRIPTION:\n<p><strong>Die vom Forum für politisch verfolgte und inhafti
 erte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e.V. herausgegebene Fotoausstellung en
 thält Porträts von 19 Frauen und 1 Mann\, deren Schicksal eng verknüpft
  und geprägt ist von der Inhaftierung im berüchtigten Gefängnis Hohenec
 k in der DDR. Die Fotografien zeigen künstlerische Porträts der 20 ehema
 ls Inhaftierten in verschiedenen Kontexten. Die Porträts zeigen sie in ih
 rem privaten Umfeld\, wie es sich so viele Jahre nach den Hafterlebnissen 
 darstellt\, zum Teil auch bei Begegnungen in Hoheneck. Die Biographien spi
 egeln sich in den Gesichtern\, dem Umfeld. Alle Fotografien wurden in anal
 oger Fotografie in Schwarzweiß aufgenommen.</strong></p><p><strong>Texte<
 /strong><br>Begleitend zu den Fotografien werden Texte zu den Porträts ge
 stellt. Die Texte werden auf Grundlage intensiver Gespräche über die Haf
 terlebnisse erstellt. Fokus der Gespräche sind aber nicht nur die Hafterl
 ebnisse selbst\, sondern sozusagen der Weg nach Hoheneck: Wie haben die Fr
 auen die Repressalien in der DDR erlebt\, wie hat der Staat in ihre persö
 nliche Biographie eingegriffen. Wie waren die Beweggründe\, sich anders z
 u positionieren. Die unterschiedlichen Wege der Frauen\, ihre persönliche
 n Erlebnisse\, ihre individuellen Erfahrungen und Hintergründe sollen die
  politische Situation in der DDR individuell spürbar werden lassen. Dabei
  liegt die Hoheit der Deutung des Erlebten stets bei den Frauen (und einem
  Mann\, dem Sohn einer in Hoheneck Inhaftierten).</p><p><strong>Zielgruppe
 </strong><br>Die Ausstellung bietet mit seinen verschiedenen Sinneseindrü
 cken die Möglichkeit\, Zugang zum Thema über verschiedene Rezeptionskan
 äle zu finden. Fotos bieten visuellen Zugang\, eröffnen die Möglichkeit
 \, in Gesichtern zu lesen und einen größtmöglichen persönlichen Zugang
  zu finden. Die Texte eröffnen aus persönlicher Perspektive erzählte hi
 storische und bis heute prägende und relevante Kenntnisse\, aber auch wei
 terführende Gedanken zum Thema Freiheit und Diktatur. Somit sollen auch M
 enschen angesprochen werden\, die sich bisher noch nicht intensiv mit der 
 deutsch-deutschen Vergangenheit auseinandergesetzt haben und die sich durc
 h diesen individuellen Zugang berühren lassen. Gleichzeitig soll der Bild
 band eine Quelle für die gedankliche Auseinandersetzung damit sein\, was 
 staatliche Repression für den einzelnen Menschen und dessen Biographie be
 deutet.</p><p><i>Die Fotoausstellung wurde gefördert durch die Sächsisch
 e Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie unterstützt v
 on der Co.Rising GmbH.Â </i></p><p><strong>Das Forum</strong><br>für po
 litisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e. V. bes
 teht seit 2019. Es bietet eine Plattform für alle Frauen\, die in der SBZ
  und DDR aus politischen Gründen verfolgt\, benachteiligt oder inhaftiert
  waren. Das Forum ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistis
 cher Gewaltherrschaft (UOKG).</p><p><strong>Die Frauen von HoheneckÂ </s
 trong><br>saßen im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck ein\, weil sie
  regimekritisch waren oder die Einschränkungen in der Reisefreiheit nicht
  mehr ertrugen. Die Geschichten der Frauen zeigen deutlich\, wie sehr die 
 DDR-Diktatur in das Leben der Menschen hineinregiert hat. Die Frauen von H
 oheneck konnten und wollten sich dem nicht fügen. Sie planten\, ihr Land 
 zu verlassen - und wurden verhaftet. Die Haft in Hoheneck war traumatisch.
  Die Frauen schildern Rechtlosigkeit\, Willkür\, gezielte Schikane und Gr
 ausamkeiten.</p><p>Die Fotografien von Dirk Vogel zeigen die Frauen so vie
 le Jahre nach den Erlebnissen in Hoheneck. Die Porträts erlauben\, in den
  Gesichtern zu lesen. Gibt es Spuren? Sicher. Die Haft hat Spuren in den S
 eelen hinterlassen. Die Frauen dieser Ausstellung sind starke Persönlichk
 eiten. Ihr freier Wille hat sie in die Haft geführt und die Haft konnte s
 ie nicht brechen. Und dennoch tragen sie das Erlebte tief in sich. Manche 
 von ihnen haben inzwischen den Weg in die Öffentlichkeit und in ein Engag
 ement des Gedenkens gewählt. Manche von ihnen brechen ihr Schweigen nach 
 all der Zeit zum ersten Mal und wagen sich an ein Erinnern.</p><p><strong>
 Der Fotograf</strong><br>Dirk Vogel beschäftigt sich schon seit vielen Ja
 hren mit der Thematik der DDR-Diktatur. 2011 publizierte er den Bildband "
 Gesichter der Friedlichen Revolution"\, der Schwarzweißporträts von Män
 nern und Frauen der DDR-Bürgerrechtsbewegung zeigt. 2022 fotografierte er
  den Bildband "Zeugen der Zeit" mit Porträts von Zeitzeugen\, die im Gef
 ängnis Hohenschönhausen inhaftiert waren.</p>
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  Vogel"
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