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SUMMARY:In der Schwebe atmen
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ORGANIZER;CN=Schloss Reinbek:MAILTO:no-reply@termine-regional.de
LOCATION:Schloss Reinbek\, Schloßstraße 5\, Reinbek (Wentorf)
GEO:53.5071135;10.2547878
DESCRIPTION:\nDie Ausstellung im Schloss Reinbek zeigt Malerei\, Skulptur u
 nd Grafik von Heike Fischer-Nagel\n\nAusstellungszeitraum: 06. September -
  01. November 2026\n\n"Verletzlichkeit ist kein Mangel\, sondern die elast
 ische Grundsignatur unseres Seins."- Giovanni Maio\nIn der Verletzlichkeit
  schwingt ein permanenter Zustand der Schwebe - ein leiser\, ungesicherter
  Raum\, in dem sich eine doppelte Bewegung vollzieht: das Aufbrechen des V
 ertrauten\, das Bewusstsein für ein mögliches Scheitern\,- und zeitgleic
 h das Aufkeimen für einen mutigen Sprung in die innere Wandlung\, hin zu 
 einer tiefen Offenheit.\n\nDieser Schwebezustand der Verletzlichkeit berü
 hrt zutiefst mein Kunstschaffen: Es wird bestimmt durch das sensible Wahrn
 ehmen einer anderen\, inneren Wirklichkeit. Im Dialog mit vielschichtigen 
 Materialien und im Zulassen von Unvorhersehbarem entstehen feine Momentauf
 nahmen\; ein fortwährendes Ausloten von Vorstellungskraft\, Erinnerung un
 d emotionalem Ausdruck in der Schwebe. Es ist das bewusste Annehmen einer 
 vielschichtigen Verletzlichkeit als grundmenschlichem Zustand.\n\nDie geze
 igten Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei\, experimentellem Siebdruck u
 nd der plastischen Kraft von Stein und Holz. Hier entfaltet sich eine Span
 ne von expressiver Figürlichkeit bis hin zu freier Form. Zwischenräume e
 ntstehen - Übergangszonen zwischen Realität\, poetischer Fiktion und inn
 erer Vorstellung. \n\nIn bildnerischen Zwischenreichen vom Werden und Verg
 ehen verweilen die Figuren oft als Reisende\, Wartende oder Suchende. Sche
 inbar auf Zukünftiges gerichtet\, bewegen sie sich durch ungeklärte Orte
 \, eingebettet in surreale Landschaften. Vertraute Umgebungen der Natur we
 rden unmerklich umgedreht. \n\nAus den Figuren der Kunstwerke spricht eine
  ganz eigene Würde: Sie sind verletzlich und von unaufdringlicher Kraft\,
  gebrochen und doch voll leiser Hoffnung. Hier eröffnen sich spürbare Re
 sonanzräume - das "Sich-Verorten-Wollen" erweist sich darin als eine Art 
 Ankommen und Wiederabreise.\n\nVielleicht deutet sich eine Stärke des Men
 schlichen weniger in dem Bestreben nach starrer Unversehrtheit an\, als vi
 elmehr im behutsamen Durchlässig-Werden. Die gezeigten Arbeiten machen di
 ese Berührbarkeit erfahrbar und nehmen dem Verletzlichen seine Schwere: E
 s entsteht ein feines Geflecht\, das uns füreinander öffnet und im Gegen
 über ein Stück von uns selbst erkennen lässt. \n\nIn der Schwebe verlie
 rt die Ungewissheit ihre Bedrohung\, unsere Verletzlichkeit lotet sich aus
  zwischen Erstarrung und Öffnung. "In der Schwebe atmen" ist ein behutsam
 es Andocken an das Leben - ein Atmen in der Wandlung.\n\n"Ich setzte den F
 uß in die Luft\, und sie trug."- Hilde Domin\n\nZur Vernissage am 06.09.2
 6\, 12:30 Uhr ist der Eintritt frei. \nBegrüßung und einführende Worte:
  Elke Güldenstein (Leiterin des Kulturzentrums Reinbek)\nMusik: Jazz Duo\
 , Harald Wenzel und Lars Kröger
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