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SUMMARY:NDR Elbphilharmonie Orchester / Frank Peter Zimmermann / Alan Gilbe
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ORGANIZER;CN=HamburgMusik gGmbH - Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsg
 esellschaft:MAILTO:tickets@elbphilharmonie.de
LOCATION:Elbphilharmonie (Großer Saal)\, Platz der Deutschen Einheit 1\, H
 amburg
GEO:53.541086;9.9845341
DESCRIPTION:\nDas Schicksal im Mythos ist unwiderruflich: Orpheus hatte ein
 e letzte Gelegenheit\, seine Geliebte Eurydike aus der Unterwelt zu befrei
 en\, und scheiterte\, weil er sich nach ihr umsah. Umso schwerer\, sich na
 ch der verpatzten Chance mit dem Schicksal abzufinden. In ihrem 2022 urauf
 geführten Werk >>Orpheus Undone<< beschäftigt sich die NDR Residenzküns
 tlerin Missy Mazzoli mit genau diesem seelischen Dilemma: Sie schrieb die 
 Musik aus der Erfahrung heraus\, dass sich in Momenten von Schock oder Tra
 uma verschiedene Zeitgeschwindigkeiten übereinander legen - und dass man 
 solche Momente am liebsten eben rückgängig (>>undone<<) machen würde...
 Etwas gelassener nahm der britische Komponist William Walton seinen persö
 nlichen Schockmoment während eines Aufenthalts im italienischen Ravello 1
 938: Als der arme Mann dort von einer Tarantel gestochen wurde\, war ihm d
 ie unangenehme Erfahrung eine willkommene Anregung für sein Violinkonzert
 . In das hochvirtuose Scherzo des Stücks schob er prompt eine >>regelrech
 t verrückte<< Tarantella-Passage ein... Ansonsten ist das hierzulande sel
 ten gespielte Werk aber völlig seriös\, ja\, >>eines der besten Violinko
 nzerte\, die je geschrieben wurden<<\, wie der Dirigent der Uraufführung 
 durch den Widmungsträger Jascha Heifetz schwärmte. Nun nimmt sich der >>
 Heifetz unserer Zeit<<\, Ausnahmegeiger Frank Peter Zimmermann\, dieser gr
 oßartigen Entdeckung an.\n\nZum Abschluss des Programms dirigiert Chefdir
 igent Alan Gilbert Wohlbekanntes: Als >>Appell an die Ewigkeit<< seien die
  drei letzten Sinfonien Mozarts entstanden\, schrieb einmal der Mozart-For
 scher Alfred Einstein. Warum der Komponist diese anspruchsvollen Werke dre
 i Jahre vor seinem Tod in Angriff nahm\, ist ungeklärt. Einem konkreten A
 uftrag folgte er jedenfalls nicht. Vermutlich also wollte er der Nachwelt 
 einfach ein Denkmal seines Könnens setzen - und was für eines! Das Final
 e der C-Dur-Sinfonie Nr. 41 erklärte man nicht lange nach Mozarts Tod zum
  >>Triumph der neuen Tonkunst<<. Wie selbstverständlich war es Mozart hie
 r gelungen\, eine Art >>Kunst der Fuge<< zu schreiben\, die auf unnachahml
 iche Weise das Schwere leicht macht.\n\nBESETZUNG\n\nNDR Elbphilharmonie O
 rchester Orchester\n\nFrank Peter Zimmermann Violine\n\nAlan Gilbert Dirig
 ent\n\nPROGRAMM\n\nMissy MazzoliOrpheus Undone\n\nWilliam WaltonKonzert f
 ür Violine und Orchester\n\n- Pause -\n\nWolfgang Amadeus MozartSinfonie 
 C-Dur KV 551 >>Jupiter<<
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