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Wann?
Samstag, 14.02.2026
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Wo genau?
Hansa 48 - Saal, Hansastraße 48, Kiel (Ravensberg - Brunswik - Düsternbrook)
Kategorie:
Film, Diskussion & Gespräch
Quelle:
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In der Nacht des 19. Februar 2020 erschießt ein Rassist neun junge Menschen in Hanau. Zurück bleiben trauernde Fami-lien und Überlebende, die nicht nur für die Ermordeten, sondern
auch um Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. Vier Jahre lang begleitet Regisseur Marcin Wierzchowski ihren uner-müdlichen Widerstand gegen das Vergessen – und stellt die aktuell wieder drängende Frage: Wer gehört zu Deutschland und wer nicht?

Der Film erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags in der hessischen Stadt Hanau im Jahr 2020 aus der Per-spektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Innerhalb weniger Minuten erschoss der Täter neun junge Menschen, weil er sie nicht für Deutsche hielt. Welche direkten und langfristigen Folgen hat ein solcher Anschlag auf die Menschen und ihre Stadt? Regisseur Marcin Wierzchowski begleitete die Protagonist*innen vier Jahre lang in ihrem Umgang mit der Trauer und bei der persönlichen Verarbeitung des Verlusts eines geliebten Menschen. Er zeigt aber auch ihren Kampf um Anerkennung und Zugehörigkeit zu dem Land, das sie ihr Zuhause nennen. Die Angehörigen fühlen sich von Behörden und Politik im Stich gelassen, denn trotz vieler Worte des Mitgefühls sind sie es selbst, die die Umstände der Tat aufde-cken müssen. Dabei stoßen sie auf die kalte Bürokratie eines Systems, das auf solch ein Verbrechen nicht vorbereitet ist – obwohl rechter Terror zur traurigen Normalität der deutschen Geschichte gehört.

Regie Marcin Wierzchowski
Buch Marcin Wierzchowski
Kamera Marcin Wierzchowski, Peter Peiker
Montage Stefan Oliveira-Pita
Musik Louisa Beck, Kaan Bulak
Sound Design Matz Müller, Ole Ohlendorf, Paul Rischer, Hendrik Jurich, Paul Ziesche
Produzent*innen Marcin Wierzchowski, Pola Sell, Dorothea Braun, Kurt Otterbacher, Julius Theis
#SAYTHEIRNAMES
Ferhat Unvar, Hamza Kurtovi?, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel P?un, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Sara-ço?lu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin
„Das Deutsche Volk" lief in der Berlinale-Reihe Special außerhalb des Wettbewerbs. Für seine Dokumentation „Hanau – Eine Nacht und ihre Folgen" wurde Marcin Wierzchowski im Jahr 2022 bereits mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet.

„Tief humanistisch, radikal subjektiv und doch universell (...) Mit seiner sensiblen, genau beobachtenden Langzeit-Doku verleiht Marcin Wierzchowski vor allem den Angehörigen der Opfer eine Stimme."- critic.de
„Wierzchowskis gut zweistündiger, in schwarz-weiß gehaltener Dokumentarfilm erzählt eindrücklich von den Folgen des Attentats aus Sicht von Hinterbliebenen und Überlebenden, die sich von Politik und Bürokratie im Stich gelassen fühlen." - dpa

Eintritt: 0-5,- € Spende um die Veranstaltung zu unterstützen (alles was drüber ist wird an die .... gespendet)
Quelle:
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Quelle

Hansastrasse 48 e.V.
Telefon: +49 431 564657
E-Mail: info[at]hansa48.de
Web: hansa48.de

Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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