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Wann?
Montag, 12.10.2026
Wo genau?
Buchhandlung Stephanus, Trier
Kategorie:
Lesungen
Quelle:
Buchhandlung Stephanus
von Michael Schikowski
"Rilkes Gedichte sind vielen ein Leben lang geläufig. Sie wirken bis heute. Die Intensität seiner Prosa strebte die vollkommene Erfassung des Gegenstands an. Der Weg dorthin führte Rilke über das handwerkliche Können, das jede Äußerung, gerade auch die Briefe, einschloss. Im Brief an einen jungen Dichter nennt er sein Programm: Wie ein erster Mensch zu sagen, was wir sehen und erleben und lieben.

Die Nähe zum Journalismus, zu dem er alle Gaben besaß, fürchtete er. Im Journalismus, der sich zu seiner Zeit zu einem Höhenflug anschickte, hätte er ein Auskommen gehabt. Rilke entschied sich für ein prekäres und zugleich luxuriöses Dasein, wurde er doch vielfach ein Protege der Reichen. Als Besucher von Tolstoi wurde er diesem lästig, als Sekretär Rodins produktiv. Auch in Worpswede hielt er sich auf, heiratete die Bildhauerin Clare Westhoff, und trennte sich bald darauf.

Neben einigen Gedichten werden vor allem die Prosawerke Rilkes wie die Geschichten vom lieben Gott, die unvergänglichen Briefe an einen jungen Dichter und die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge im Mittelpunkt dieses Abends stehen."

Einlass: 18.30 Uhr
Quelle:
Buchhandlung Stephanus

Quelle

Buchhandlung Stephanus
Im Treff 23
54296 Trier

Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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