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Wann?
Sonntag, 26.04.2026
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Wo genau?
Sasel-Haus (Großer Saal), Saseler Parkweg 3, Hamburg (Wandsbek)
Kosten
ab 12,00 EUR - 32,00 EUR
Kategorie:
Klassik, Konzerte
Minguet Quartett
Quelle:
Irene Zandel
Das renommierte Minguet Quartett würdigt den 100. Geburtstag des ungarischen Komponisten György Kurtag. Dazu Werke von Mozart und Brahms.

Das Minguet Quartett - gegründet 1988 - zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen - "denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail" (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee mehr denn je verpflichtet.

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutenden Projekten, fortgesetzt durch die Tondokumentation des monumentalen 2. Streichquartetts von Manfred Trojahn und eine Portrait-CD der Komponistin und OPUS KLASSIK 2023-Preisträgerin Konstantia Gourzi beim Label ECM. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Der Komponist und Kompositionsprofessor Endre Szervanszky (1911-1977) hatte sich als einer der ersten in Ungarn in den fünfziger Jahren mit Webern auseinandergesetzt. 1959 schrieb er mit den <<Sechs Orchesterstücken>> das erste ungarische Werk in Zwölftontechnik nach dem 2. Weltkrieg. Seine Vorbilder waren früher natürlich auch Bartok und Kodaly gewesen. Elf Jahre nach seinem Tod hat György Kurtag mit dem <<Officium breve>> seiner gedacht. Schon der Titel deutet auf eines der Hauptstilmittel Kurtags hin, die Kürze - und die hat Kurtag natürlich von Webern, der auch sein Vorbild war, übernommen. Die fünfzehn Sätze dauern knapp 12 Minuten. Umrahmt wird dieses besondere Werk von zwei Klassikern: Mozart und Brahms.

Programm:

W. A. Mozart
Streichquartett KV 421

György Kurtag
Officium breve in memoriam Andreae Szervanszky für Streichquartett op. 28 (1988/89)

- Pause -

Johannes Brahms
Streichquartett op. 51 Nr. 1

Besetzung:

Ulrich Isfort, 1.Violine
Annette Reisinger, 2.Violine
Aida-Carmen Soanea, Viola
Matthias Diener, Violoncello
Minguet Quartett
Quelle:
Irene Zandel

Quelle

Sasel-Haus e.V.
Saseler Parkweg 3
22393 Hamburg
Telefon: +49 40 6017160
E-Mail: info[at]saselhaus.de
Web: sasel-haus.de

Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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