Quelle:
Modernisiertes Eingangsportal am Gründungsbau Hamburger Kunsthalle, Foto: Ralf Suerbaum
Die aktuellen Wetterphänomene weisen uns eindrücklich darauf hin: Wir brauchen einen widerstandsfähigen und dynamisch Wald zur Stabilisierung unserer eigenen Lebensverhältnisse. Seit Jahrzehnten ist der Jurist und Forstwirt Wilhelm Bode für dieses Thema engagiert. Mit seinem Buch >>Waldendzeit<< wirft er erneut einen Blick in die Geschichte der Forstwirtschaft - diesmal mit einem ganz besonderen Zeugen: Caspar David Friedrich. Mit forstwirtschaftlichem Blick identifiziert er auch die bekanntesten Motive der Zeichnungen und Malerei Caspar David Friedrichs als waldökologische Kritik der um 1800 beginnenden - und bis heute so fortgeführten - dominanten Forstwirtschaft. Die Figur des >>Wanderers über dem Nebelmeer<< identifiziert Bode als ein Abbild des Forstmannes Julius v. d. Brincken. Bode bringt Kunstgeschichte und Forstwirtschaft zusammen und sorgt für ganz neue Interpretationen der Bildwelten Caspar David Friedrichs.
Begrüßung & Moderation: Dr. Markus Bertsch (Sammlungsleiter 19. Jahrhundert der Hamburger Kunsthalle)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem >>Nature Writing Festival - DIE NATURGESPRÄCHE<<
Ticket im Museumseintritt enthalten.
Treffpunkt: Werner-Otto-Saal
Quelle:
Modernisiertes Eingangsportal am Gründungsbau Hamburger Kunsthalle, Foto: Ralf Suerbaum