Graphic Novel Tage - Festivaltag 2
Graphic Novel Tage - Festivaltag 2
- Wann?
- Dienstag, 05.05.2026
- Uhrzeit:
- 18:30 Uhr - 21:00 Uhr
- Wo genau?
- Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, Hamburg (Hamburg-Nord)
- Kosten
- ab 16,00 EUR,(Ermäßigungsberechtigt sind neben Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins: Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger*innen und Arbeitssuchende sowie Inhaber*innen der Hamburger Engagementkarte. Freier Eintritt für
- Kategorie:
- Lesungen
14. HAMBURGER GRAPHIC NOVEL TAGE - KEUM SUK GENDRY-KIMVon Krieg und Kriegsgefahr erzählenDie erste Hälfte eines Doppelabends und ein Soloauftritt: Keum Suk Gendry-Kim hat mit ihrem französischen Ehemann lange auf der Insel Ganghwa gewohnt - nahe an der Grenze zu Nordkorea. Darüber erzählt sie in >>Mein Freund Kim Jong-un<< (Avant; Übersetzung: Alexandra Dickmann), einem Recherchecomic zur jüngeren koreanischen Geschichte. Und ganz frisch von Nataly Han übersetzt, bringt sie >>Gras<< (Avant) mit, ihren Dokumentarcomic über eine junge Koreanerin, die während der japanischen Besatzung zur Prostitution gezwungen wurde. Für die koreanische Heimat von Gendry-Kim hat das Thema ›Trostfrauen‹ große Bedeutung - weil Japan sich immer noch nicht zu seiner Verantwortung bekannt hat.Moderation: Andreas Platthaus Dolmetscherin: Myong-Sook Park***14. HAMBURGER GRAPHIC NOVEL TAGE - ISABELLE MAROGER UND BIANCA SCHAALBURGDunkle Geheimnisse in der eigenen FamilieDer heutige Doppelabend wird mit zwei Zeichnerinnen fortgesetzt, die beide Comics zur NS-Vergangenheit ihrer Familien gezeichnet haben. Beide erzählen sie als unfreiwillige Entdeckergeschichten. Bianca Schaalburg ist in >>Der Duft der Kiefern<< (Avant) dem Verhalten ihrer Großeltern im nationalsozialistischen Berlin nachgegangen. Die französische Zeichnerin Isabelle Maroger erfährt durch Zufall, dass ihre Mutter im Rahmen des >>Lebensborn<<-Programms der Nazis als Kind eines deutschen Soldaten und einer norwegischen Frau geboren wurde. >>Lebensborn<< (Helvetiq; Übersetzung: Silv Bannenberg) heißt denn auch ihr Comic. Wie bei Schaalburg ist es eine gemeinsame Familienanstrengung, die das zutage fördert, was in der Vergangenheit lange beschwiegen worden ist.Moderation: Andreas Platthaus Dolmetscherin: Svenja HuckleMit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens Stiftung, der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Ilse und Dr. Horst Rusch-StiftungIllustration (c) Katia FouquetGrafik (c) Kathleen Bernsdorf
