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Wann?
Samstag, 08.08.2026
Uhrzeit:
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Wo genau?
W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32-34, Hamburg (Altona)
Kategorie:
Führungen, Sonstige
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Quelle:
W3_ Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Veranstaltungsort: Wir treffen uns vor der W3_ Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Mit: Leonie Weizsäcker und Luise Wolff - Bildungsreferentinnen der W3_

Zur Anmeldung via Guestoo: https://app.guestoo.de/public/event/93c9b63e-bf77-42ae-b40d-4b6d59424f27

Unsere Städte sind Ausdruck dessen, wer entscheiden durfte - und wer nicht mitgedacht wurde. Noch immer basieren viele urbane Strukturen auf Planungen, die sich an einer kleinen, privilegierten Gruppe orientieren: wohlhabend, weiß, vollzeitbeschäftigt, ohne Behinderung, männlich, cis. Doch was passiert, wenn andere Lebensrealitäten - von Sorgearbeit über Mobilitätseinschränkungen bis hin zu rassistischer Diskriminierung oder Armut - keinen Platz im Stadtbild finden?

Der feministische Stadtrundgang lädt ein, diese Leerstellen sichtbar zu machen. Gemeinsam fragen wir: Wer wird durch Stadtplanung ein- oder ausgeschlossen? Wo zeigt sich Ungleichheit durch implizite oder aktive Ausgrenzung im Alltag? Und wie könnte eine Stadt aussehen, die sich an den Bedürfnissen aller orientiert - statt nur an den Vorstellungen einiger?

Anhand konkreter Orte in Hamburg beschäftigen wir uns mit Zugängen zu öffentlicher Infrastruktur, mit Repräsentation im Stadtbild, mit Sicherheit im öffentlichen Raum und mit Umwelt(un)gerechtigkeit als Ausdruck intersektionaler Diskriminierung. Der Rundgang eröffnet Perspektiven auf eine Stadt, die fürsorglicher, gerechter und lebenswerter sein könnte - für alle.

"Als Frau sind meine alltäglichen Erfahrungen in der Stadt zutiefst geschlechtsspezifisch. Meine Geschlechtsidentität prägt die Art und Weise, wie ich mich durch die Stadt bewege, wie ich meinen Alltag bestreite und die Optionen, die mir offenstehen... Mein Körper ist der Ort meiner gelebten Erfahrungen, an dem sich meine Identität, meine Geschichte und die Orte, an denen ich gelebt habe, in mich einschreiben, auf meinen Leib einwirken und einen Abdruck auf ihm hinterlassen."

- Leslie Kern, Feminist City, 2020

Die Veranstaltung ist Teil der Projekte Beyond Borders - Feminismen stärken sowie Care, Klimakrise, Migration: Globale Gerechtigkeit in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.
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Quelle:
W3_ Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

Quelle

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg
Web: www.werkstatt3.de

Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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