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Wann?
Donnerstag, 01.10.2026
Uhrzeit:
10:30 Uhr - 12:30 Uhr
Wo genau?
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Bautzener Straße 140, Cottbus
Kosten
Erwachsene: 15,00 € Beschreibung: zzgl. Gebühren Ermäßigt: 9,00 € Beschreibung: zzgl. Gebühren
Kategorie:
Ausstellungen
Foto: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Lizenz: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
Quelle:
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.- Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
<p>Performatives Konzert und Zeitzeuginnengespräch </p><p><strong>Das Frauengefängnis Hoheneck ist ein Sinnbild politischer Verfolgung in der DDR: mit drakonischen, menschenrechtswidrigen Strafmaßnahmen, unwürdigen Haftbedingungen und Zwangsarbeit versuchte der DDR-Machtapparat in vielen tausend Fällen, politische Gegnerinnen zu brechen. Eine außergewöhnliche Performance aus Zeitgenössischer Musik, Choreografie und Licht, konzipiert vom MusikTheater-Kollektiv Schatz & Schande und dem Ensemble Neue Kammer, sucht die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen. </strong></p><p><strong>Begleitend besteht die Möglichkeit zum Besuch der </strong><a href="https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/presse/post.php?permalink=die-frauen-von-hoheneck---fotografien-von-dirk-vogel-"><strong>Fotoausstellung "Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von Dirk Vogel"</strong></a><strong> im 1. OG des Hauptgebäudes.</strong></p><p>Unter dem Titel "Ich bin mir selber fremd geworden" rücken Gedichte ins Zentrum, die von inhaftierten Frauen während ihrer Zeit in Hoheneck verfasst und 2024 vom Komponisten Philipp Rücker vertont wurden. In vielfältiger Gestalt aus Stimmen und Streichinstrumenten treten die Gedichte in Dialog mit einer Lichtinstallation, die die Farblosigkeit, Enge und Monotonie des vergitterten Alltags plastisch werden lässt.</p><p>Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es ein moderiertes Zeitzeuginnen-Gespräch mit ehemaligen Insassinnen Hohenecks, das einen wesentlichen, persönlichen Zugang ermöglicht und auch dem Publikum Raum gibt, Fragen zu stellen und das Gespräch zu suchen.</p><p>Was entsteht, ist eine gewagte, neuartige Form innerhalb der Erinnerungskultur: Die Künstlerinnen und Künstler machen die beklemmende Gefangenschaft in Hoheneck mit Augen und Ohren greifbar, vermitteln eindringlich eine Ahnung von Ohnmacht und Gewalt - und errichten den inhaftierten Frauen aus ihren eigenen Worten ein machtvolles Denkmal. Mit dieser Produktion soll gezielt Bildungsarbeit betrieben werden, um besonders auch junge Menschen für das Unrecht der DDR-Regimes und den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Daher werden an allen Veranstaltungsorten sowohl öffentliche Abendvorstellungen, als auch Vorstellungen für Schulklassen gegeben.</p><p><strong>Die Veranstaltungen werden realisiert mit Mittel der:</strong><br>Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur<br>Kulturstiftung des Freistattes Sachsen<br>Stadt Leipzig, Kulturamt<br>Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte<br>Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) (angefragt)</p>
Foto: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Lizenz: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
Quelle:
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.- Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Quelle

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.- Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Telefon: +49 355 2901330
Web: www.menschenrechtszentrum-cottbus.de

Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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